HiPP Geburtsterminrechner: Geburtstermin berechnen einfach wie nie

Sie sind schwanger und möchten den Geburtstermin Ihres Babys wissen? Dann nutzen Sie doch ganz einfach unseren HiPP Geburtsterminrechner, den wir Ihnen online und kostenfrei zur Verfügung stellen. Erfahren Sie mehr zum Thema „Geburtstermin berechnen".

Wie berechne ich den Geburtstermin?

Die Berechnung des Geburtstermins ist einer der wichtigsten Schritte nach dem positiven Schwangerschaftstest. Denn alle werdenden Eltern möchten sich optimal auf die Geburt und auf ihr neues Leben mit Baby vorbereiten. Es gehört einfach dazu, den voraussichtlichen Geburtstermin zu kennen. Doch auch aus medizinischen Gründen ist es sinnvoll den errechneten Termin – auch „ET“ genannt – zu kennen. Dieser ist eine wichtige Orientierungshilfe für die kindliche Entwicklung.

ET als Anhaltspunkt

Der errechnete Termin (ET) ist der Tag mit der größten Geburts-Wahrscheinlichkeit. Doch nur etwa 4 % aller Babys werden wirklich an diesem Tag geboren. Die meisten erblicken zwei Wochen davor oder danach das Licht der Welt. Dieser Zeitraum zählt somit ebenso zum errechneten Termin.

Der Entbindungstermin lässt sich mit einer Formel selbst berechnen. Unser HiPP Geburtsterminrechner macht Ihnen die Berechnung jedoch mehr als „babyleicht“.

Geburtstermin & Schwangerschaftswoche

So rechnet der Geburtsterminrechner: Eine durchschnittliche Schwangerschaft dauert 40 Wochen. Die Schwangerschaft beginnt am ersten Tag der letzten Monatsblutung. Nach dieser Methode rechnen auch Ärzte und Hebammen.

Erster Tag der letzten Monatsblutung:


Tage (durchschnittlich 28 Tage, falls Sie nicht genau wissen, wie lang Ihr Zyklus ist)

So funktioniert der Geburtsterminrechner

Geben Sie in den Rechner den ersten Tag Ihrer letzten Periode ein. Danach wählen Sie aus, wie lange Ihr Zyklus für gewöhnlich dauert. Wenn Sie das nicht genau wissen, bleiben Sie am besten bei den vorgeschlagenen 28 Tagen. Klicken Sie auf „Jetzt berechnen“, um sich das Ergebnis anzeigen zu lassen.

Beispiel: Angenommen der erste Tag Ihres letzten Zyklus war der 06.07.2020 und die Zykluslänge beträgt 28 Tage – dann ist der voraussichtliche Geburtstermin der 13.04.2021. Ebenso erfahren Sie mit unserem Geburtsterminrechner, in welcher Schwangerschaftswoche Sie sich gerade befinden und ab wann Ihr Mutterschutz beginnt.

Achtung:
Wir weisen ausdrücklich darauf hin, dass die Verwendung des HiPP Geburtsterminrechners den Gang zum Arzt oder zur Hebamme nicht ersetzt.

Geburtstermin berechnen beim Frauenarzt oder Hebamme

Hebammen und Frauenärzte verwenden für die Berechnung des Geburtstermins meist keinen Rechner, sondern ermitteln die Werte entweder rechnerisch nach der sogenannten „Naegel’schen Regel“ oder mit einem Gravidarium, einer Art Schwangerschaftskalender. Nach der Naegel’schen Regel errechnet sich der Geburtstermin bei einer normalen Zykluslänge von 28 Tagen folgendermaßen:

Erster Tag der letzten Regelblutung
+ 7 Tage − 3 Monate + 1 Jahr

Ein Beispiel:
Erster Tag der letzten Periode: 06.07.2020
Plus 7 Tage: 13.07.2020
Minus 3 Monate: 13.04.2021

Bei einer längeren Zyklusdauer zählt man die Abweichung in Tagen zu 28 dazu, bei einer kürzeren zieht man diese ab: Erster Tag der letzten Regelblutung + 7 Tage − 3 Monate + 1 Jahr +/-Abweichung in Tagen zu 28.

Geburtstermin berechnen nach künstlicher Befruchtung

Bei der Berechnung des Geburtstermins nach einer künstlichen Befruchtung verwendet man normalerweise nicht die Naegel‘sche-Regel. Hier kommt die sogenannte Konzeptionsmethode zur Anwendung. Bei dieser wird nicht der erste Tag der letzten Periode berücksichtigt, sondern der tatsächliche Empfängniszeitpunkt. Diesen bei einer herkömmlichen Befruchtung genau zu kennen, ist äußerst schwierig.

Bei einer künstlichen Befruchtung ist der Tag jedoch bekannt, sodass diese Methode angewendet werden kann: Konzeptionstermin - 3 Monate - 7 Tage + 1 Jahr.

Geburtstermin bei Zwillingen oder Mehrlingen

Wenn Sie Mehrlinge erwarten, müssen Sie bedenken, dass sich die wachsenden Babys den begrenzten Platz in Ihrem Bauch teilen müssen. Deshalb kommen Mehrlinge häufig etwas früher zur Welt.

Verwenden Sie unseren Geburtsterminrechner, um den regulären Termin zu ermitteln. Jetzt sollten Sie etwas zurückrechnen, denn Mehrlinge werden häufig in der Zeit zwischen der 37. SSW und der 38. SSW geboren.

Aktuelle Schwangerschaftswoche berechnen

Sie möchten wissen, in welcher Schwangerschaftswoche (SSW) Sie sich aktuell befinden? Dann kann Ihnen unser Schwangerschaftsrechner weiterhelfen. Geben Sie alle benötigten Daten wie gewohnt ein und lassen Sie sich das Ergebnis anzeigen.

Unterhalb des errechneten Geburtstermins befindet sich der Hinweis, in welcher Schwangerschaftswoche Sie sich derzeit befinden.

Übrigens: Wenn Sie erst noch schwanger werden möchten, verwenden Sie am besten unseren Eisprungrechner, um herauszufinden, wann Ihre fruchtbaren Tage sind.

Warum Sie den Geburtstermin Ihres Babys kennen sollten

Abgesehen davon, dass Sie neugierig sein werden, sollten Sie den Geburtstermin auch noch aus anderen wichtigen Gründen kennen.

1. Beruhigung

Eine Schwangerschaft ist immer aufregend, ganz gleich, ob Sie das erste oder das dritte Kind erwarten. Als werdende Eltern werden Sie sich mit Sicherheit auf das Baby freuen und es kaum erwarten können, den Termin zu erfahren. Dies gibt Ihnen eine beruhigende Perspektive.

2. Vorbereitung

Den Geburtstermin zu kennen, hilft Ihnen dabei, sich auf die Geburt vorzubereiten. Sie können beispielsweise den Termin für den Geburtsvorbereitungskurs besser planen. Damit sollten Sie übrigens circa ab der 28. SSW beginnen, spätestens vier Wochen vor der Geburt sollte der Kurs abgeschlossen sein. Ebenso haben Sie die Möglichkeit die Kliniktasche für sich und Ihr Baby rechtzeitig zu packen.

3. Hinweis für den Arbeitgeber

Laut Mutterschutzgesetz sollten berufstätige werdende Mütter den Arbeitgeber über ihre Schwangerschaft unterrichten, sobald sie davon wissen. Eine rechtliche Verpflichtung, dies sofort zu tun, besteht allerdings nicht. Arbeitgeber und Krankenkasse benötigen den Termin übrigens auch, um die Zeiten für den Mutterschutz zu berechnen. In Österreich beginnt der Mutterschutz acht Wochen vor dem errechneten Geburtstermin und endet acht Wochen nach der Geburt. Bei Früh- und Mehrlingsgeburten verlängert sich der Mutterschutz vor und nach der Geburt (gilt auch für Früh- und Kaiserschnittgeburten) auf 12 Wochen.

Achtung:
Es gibt Berufe, in denen Sie während der Schwangerschaft nicht weiterarbeiten dürfen, um sich und Ihr Baby nicht zu gefährden. Ihr Arbeitgeber muss Sie dann freistellen und sollte deshalb schnellstmöglich die Gelegenheit bekommen, einen Ersatz für Sie zu finden.

4. Ermittlung der Elternzeit

Ähnlich ist es bei der Elternzeit. Auch diese wird vom Tag des Geburtstermins aus berechnet. Die Elternzeit ist die Zeit nach der Geburt, in der Sie zuhause bleiben und Ihr Kind erziehen dürfen. Sie erhalten hierfür vom Staat das entsprechende Elterngeld. Dieses ist nicht mit dem Kindergeld zu verwechseln. Üblicherweise dauert die Elternzeit 12 bis 14 Monate. Sie kann sowohl von der Mutter als auch vom Vater oder von beiden Elternteilen beansprucht werden.

5. Beantragung des Kindergeldes

Der Anspruch auf Kindergeld besteht ebenfalls ab dem Tag der Geburt des Babys.

6. Beantragung von Sozialleistungen und Hilfen

In Deutschland haben Sie die Möglichkeit, einige Sozialleistungen für sich und Ihr Neugeborenes zu beantragen. Hierzu gehört beispielsweise die Baby-Erstausstattung, die im Rahmen von Hartz IV gewährt wird. Auch für die Beanspruchung dieser Leistungen wird der Geburtstermin zugrunde gelegt.

7. Anmeldung in der Klinik oder im Geburtshaus

Rechtzeitig vor der Geburt Ihres Babys sollten Sie sich entweder in einer Klinik, in einem Geburtshaus oder bei Ihrer Hausgeburtshebamme anmelden. Damit die Geburtshelfer sich darauf optimal vorbereiten können, müssen Sie den Geburtstermin bekannt geben.

8. Suche nach einer Hebamme

Sowohl vor der Geburt als auch während und nach der Geburt können Sie die Leistungen einer Hebamme in Anspruch nehmen. Die Kosten werden üblicherweise von der Krankenkasse übernommen. Allerdings wird auch hier ein Zeitrahmen vor und nach der Geburt festgesetzt, sodass der Geburtstermin eine wichtige Rolle spielt.

9. Anmeldung des Kindes beim Standesamt

Der § 18 des Personenstandsgesetzes (PStG) sieht vor, dass Sie Ihr Baby innerhalb von sieben Tagen nach der Geburt beim Standesamt anmelden. Dort erhalten Sie die Geburtsurkunde. Kennen Sie schon unsere Checkliste rund um Ämter und Behörden?

Wie genau ist der errechnete Geburtstermin?

Eines ist sicher: Der errechnete Termin ist meist nicht der tatsächliche Entbindungstermin. Bei der Berechnung des Geburtstermins spielen verschiedene Faktoren eine Rolle. Können Sie beispielsweise nicht genau sagen, wann der erste Tag Ihrer letzten Periode war, kann das Ergebnis um einige Tage abweichen. Auch bei einem längeren oder kürzeren Zyklus kann es zu Abweichungen beim Geburtstermin kommen.

Außerdem dauert eine Schwangerschaft zwar in der Regel 40 Wochen – einige Kinder lassen sich jedoch etwas mehr Zeit, während andere früher auf die Welt kommen. Auch das ist normal. Grundsätzlich sollten Sie sich also nicht auf den geschätzten Tag fixieren.

Ist der angegebene Geburtstermin, wie in unserem Beispiel am 13.04.2021, sollten Sie als normalen Zeitraum den 03.04.2021 bis zum 23.04.2021 im Auge behalten. Abweichungen von plus/minus zehn Tagen kommen vor. Wird das Baby jedoch deutlich eher geboren, und zwar vor der Vollendung der 37. SSW (Schwangerschaftswoche), spricht man von einer Frühgeburt.

Gründe für eine kürzere oder längere Schwangerschaft

Wie erwähnt, gibt es verschiedene Gründe, die den Zeitraum einer Schwangerschaft beeinflussen können. Wir möchten nachfolgend auf die häufigsten Ursachen für einen zeitigeren bzw. einen späteren Geburtstermin eingehen.

Verkürzte Schwangerschaft

  • Termin wurde falsch berechnet 
    Auch wenn der Geburtsterminrechner scheinbar kinderleicht funktioniert, kann es zu einer falschen Berechnung des Termins kommen. Dies geschieht dann, wenn Sie fehlerhafte Daten eingeben, weil Sie sich vertippen oder weil Sie den genauen Termin des ersten Tages Ihrer letzten Periode nicht kennen. Um vor allem Falschberechnungen durch Tippfehler zu vermeiden, überprüfen Sie die Angaben nochmals, ehe Sie die Berechnung durchführen.
  • Psychische Faktoren
    Seelischer Stress kann sich nicht nur negativ auf Ihre eigene Gesundheit, sondern auch auf die Gesundheit des ungeborenen Kindes auswirken. Deshalb ist es in der Schwangerschaft besonders wichtig, dass Sie auf sich achten. Aufgrund der hormonellen Schwankungen sind viele Frauen in der Schwangerschaft anfälliger für seelische Belastungen. Sorgen um das Kind, um die finanzielle Situation oder um die Beziehung können anderen Stress verstärken. Dies wiederum wirkt sich auf die körperliche Befindlichkeit aus. So ist es beispielsweise erwiesen, dass Menschen, die unter permanentem Stress leiden, anfälliger für Infekte oder Erkrankungen sind. Gerade diese hohe Anfälligkeit für Infekte kann während der Schwangerschaft zu Komplikationen führen, sodass das Baby zu zeitig auf die Welt kommt. 

Wichtig:
Vermeiden Sie Stress in der Schwangerschaft. Gönnen Sie sich Ruhe. Auch Stress, den Sie sonst als „positiven Stress“ wahrnehmen, weil Sie beispielsweise eine Sache besonders gern machen, kann sich jetzt negativ auf die Schwangerschaft auswirken.

  • Plazentainsuffizienz 
    Die Plazentainsuffizienz ist eine der häufigsten Ursachen für eine Frühgeburt. Der Mutterkuchen, über den das ungeborene Kind versorgt wird, funktioniert bei der Insuffizienz nur noch geringfügig oder überhaupt nicht mehr. Dies kann für das Baby gefährlich werden, sodass das Risiko einer Frühgeburt steigt. Manchen Kindern geht es dadurch so schlecht, dass sie sofort auf die Welt geholt werden müssen.
  • Frühzeitige Wehen durch Bakterien 
    Kommt es zu einer bakteriellen Infektion der Geburtswege, kann dies frühzeitige Wehen auslösen. Die Wahrscheinlichkeit, dass das Baby zu früh zur Welt kommt, ist erhöht.
  • Alkohol-, Drogen- und Nikotinkonsum 
    Wenn Sie während der Schwangerschaft Alkohol trinken, rauchen oder Drogen nehmen, kann dies die Entwicklung Ihres Babys maßgeblich schädigen! Betroffene Babys kommen oft viel zu früh zur Welt und sind meistens schwer erkrankt oder gar behindert. Außerdem kämpfen diese Kinder schon im Mutterleib und verstärkt nach der Geburt mit quälenden Entzugserscheinungen.
  • Frühgeburt durch verkürzten Gebärmutterhals 
    Ist der Gebärmutterhals verkürzt, kann es passieren, dass sich der Muttermund eher öffnet. Das Baby kommt folglich früher zur Welt.

Längere Schwangerschaft

  • Termin wurde falsch berechnet 
    Auch wenn das Baby später als erwartet zur Welt kommt, kann dies daran liegen, dass bei der Berechnung des Geburtstermins etwas schiefgelaufen ist.
  • Alter der Mutter
    Es ist erwiesen, dass Kinder älterer Mütter später geboren werden als Kinder jüngerer Mütter. Deshalb kann es sein, dass ein Baby einer älteren Mutter einige Tage später zur Welt kommt.
  • Ei hat sich erst spät eingenistet 
    Es kann sein, dass das Ei etwas länger gebraucht hat als normal, um sich in der Gebärmutter einzunisten. Auch dies kann den Geburtstermin nach hinten verschieben.

Übrigens:
Wenn Sie bereits eines oder mehrere Kinder haben, die nach dem errechneten Geburtstermin geboren sind, besteht eine hohe Wahrscheinlichkeit, dass das Baby auch diesmal erst später zur Welt kommt.

Rechtzeitig auf die Geburt vorbereiten

Trotz des errechneten Geburtstermins kann es sein, dass das Baby früher zur Welt kommt. Für viele Eltern, die zum ersten Mal ein Kind bekommen, ist dies mit einer hohen Unsicherheit verbunden. Ihnen wäre meist eine gute Planbarkeit wichtig.

Doch der genaue Geburtstermin lässt sich schwer voraussagen. In nur ca. vier Prozent der Fälle wird das Baby tatsächlich an dem Tag geboren, der durch den Arzt, die Hebamme oder den Geburtsterminrechner vorausgesagt wurde.

Bereiten Sie sich rechtzeitig auf die Geburt vor. Dann sind Sie gut informiert und wissen, was zu tun ist, wenn Ihr Baby plötzlich früher als erwartet das Licht der Welt erblicken möchte. Ebenfalls sollten Sie bis zu diesem Termin die Kliniktasche für Sie und Ihr Baby gepackt haben. Denken Sie neben Kleidungsstücken auch an wichtige Dokumente, wie den Mutterpass.

Was passiert, wenn mein Baby zu spät zur Welt kommt?

Normalerweise ist es nicht schlimm, wenn Ihr Baby ein paar Tage später zur Welt kommt. Die Hebamme und der Frauenarzt werden rund um den Geburtstermin alle zwei Tage überprüfen, ob Ihr Baby noch gut versorgt ist.

Lassen die Wehen lange auf sich warten, kann die Geburt zudem eingeleitet werden. Solange es dem Baby in Ihrem Bauch jedoch gut geht und keinerlei Gefahr besteht, werden Ärzte und Hebamme normalerweise abwarten, bis die Wehen auf natürlichem Weg einsetzen.

Die wichtigsten Fragen zum Geburtstermin

Welche Methode eignet sich für mich, um den Geburtstermin zu berechnen?

Um den Geburtstermin genau zu berechnen, stehen Ihnen verschiedene Möglichkeiten zur Verfügung. Sie können beispielsweise unseren praktischen Geburtsterminrechner verwenden. Geben Sie dort den ersten Tag Ihrer letzten Periode sowie die Länge des Zyklus ein, um ein Ergebnis zu erhalten. Auch Ihr Frauenarzt oder die Hebamme können den Geburtstermin für Sie berechnen. Sie benötigen dieselben Angaben wie unser Rechner. Noch exakter ermitteln Sie den Termin, wenn Sie wissen, wann die Zeugung stattgefunden hat.

Kann ich den Geburtstermin auch rückwärts berechnen?

Wenn Ihr Kind bereits geboren wurde und Sie wissen möchten, wann die Zeugung stattgefunden hat, können Sie die Berechnung selbstverständlich auch rückwärts durchführen. In diesem Fall rechnen Sie vom Geburtsdatum Ihres Kindes zunächst exakt neun Monate zurück und geben anschließend sieben Tage hinzu. Angenommen Ihr Baby ist am 01.07.2020 geboren, rechnen wir neun Monate zurück und erhalten so den 01.10.2019. Nun rechnen wir sieben Tage dazu und haben schließlich den 08.10.2019 als möglichen Zeugungstermin.

Warum kommen einige Babys eher zur Welt?

Es gibt diverse Gründe, weshalb Babys früher zur Welt kommen können. Regulär dauert eine Schwangerschaft 40 Wochen, doch einige Babys möchten das Licht der Welt einfach eher erblicken. Häufige Gründe für eine verkürzte Schwangerschaft können psychischer Stress der Mutter, eine falsche Berechnung des Geburtstermins, Erkrankungen, wie die Plazentainsuffizienz oder ein verkürzter Gebärmutterhals sowie eine bakterielle Infektion der Scheide sein. Auch eine Alkohol-, Nikotin- oder Drogensucht der Mutter kann zu einer Frühgeburt führen.

Warum ist es wichtig, den genauen Geburtstermin zu kennen?

Den exakten Geburtstermin zu kennen, wird Sie beruhigen. Sie wissen jetzt, wann das Baby zur Welt kommen könnte und können sich auf diesen Zeitpunkt vorbereiten. Sie können Termine in der Geburtsklinik und mit der Hebamme vereinbaren. Sie wissen, bis wann Sie den Geburtsvorbereitungskurs erledigt und die Kliniktaschen gepackt haben sollten und Sie können Ihren Arbeitgeber entsprechend informieren. Außerdem ist der Geburtstermin wichtig für die Berechnung des Mutterschutzes.

Autoreninfo:

Anja Schröder ist selbst Mutter und schreibt seit vielen Jahren als freie Texterin für mehrere große Familienblogs. Ihr Hauptaugenmerk liegt auf Familienthemen, die sie mittels Storytelling in ihren Texten lebhaft darstellt.

Fachliche Beratung und Redaktion:
Birgit Laue, Hebamme & Medizinpädagogin, Dipl. PR-Fachwirtin, Autorin


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