Babynamen finden: Die besten Tipps

Wenn Sie ein Baby erwarten, werden Sie sicherlich alle Hände voll mit der Planung der Geburt und mit der Anschaffung der Babyerstausstattung zu tun haben. Doch auch die Namenswahl wird Sie wahrscheinlich so manche schlaflose Nacht kosten. Welcher Name passt zu meinem Baby? Welcher Name ist modern? Welchen Namen gibt es nicht zu oft? Mit welchem Namen wird mein Kind dauerhaft glücklich?

All diese Fragen stellen sich werdende Eltern. Wir zeigen Ihnen die besten Tipps, wie Sie einen passenden, schönen und vor allem geeigneten Babynamen finden.

Wird es ein Junge oder ein Mädchen?

Der erste Schritt, um einen geeigneten Babynamen zu finden, ist das Geschlecht des Babys zu kennen. Wenn Sie wissen, ob es ein Mädchen oder ein Junge wird, wissen Sie auch, ob Sie einen Mädchennamen oder einen Jungennamen suchen müssen. Es gibt jedoch auch zwei Methoden, die Sie anwenden können, wenn Sie das Geschlecht Ihres Babys noch nicht kennen:

  1. Sie wählen einen Mädchen- und einen Jungennamen aus.
  2. Sie wählen einen neutralen Namen aus, der für beide Geschlechter passt. Hierzu gehören beispielsweise Rene, Alex oder Charlie. Ebenso können Sie beispielsweise Paul und Paula oder Sandra und Sandro wählen.

Vorlieben der Eltern hinsichtlich des Babynamens

Die Wahl des passenden Babynamens richtet sich in erster Linie danach, was Ihnen gefällt und natürlich auch danach, was zu Ihrem Kind passen könnte. So lassen sich Babynamen beispielsweise nach ihrer Herkunft auswählen. So gibt es in nahezu jedem Land beliebte Namen, wie zum Beispiel typisch deutsche Vornamen, beliebte amerikanische Vornamen oder traditionelle türkische Vornamen.

Doch dies ist längst nicht die einzige Option. Sie können Babynamen auch nach folgenden Kriterien auswählen:

  • Die Länge des Namens

Während einige Eltern lieber einen kurzen, knackigen Namen bevorzugen, mögen andere lieber einen langen Namen, der aus mehreren Silben besteht.

Tipp: Wenn Sie sich für einen langen Namen entscheiden, können Sie auch einen wählen, den Sie bei Bedarf problemlos abkürzen können, beispielsweise Alexander – Alex oder Josefine – Josi.

  • Einfacher Name oder Doppelname
    Doppelnamen liegen nach wie vor voll im Trend. Vielleicht gehören auch Sie zu den Eltern, die Ihrem Kind gern einen Doppelnamen geben möchten. Mehr als zwei Vornamen darf ein Kind jedoch nicht haben.

Tipp: Doppelnamen mit Bindestrich werden meist beide ausgesprochen. Wählen Sie einen Doppelnamen ohne Bindestrich, reicht auch ein Rufname aus und das Kind kann später selbst entscheiden, wie es genannt werden möchte.

  • Extravaganter Name
    Machen wir uns nichts vor: Gerade in Promikreisen gibt es besonders viele extravagante Namen. Von Fantasienamen über Ortsbezeichnungen bis hin zu Namen aus dem Tierreich ist alles möglich. Auch Sie haben natürlich die Möglichkeit, Ihrem Kind einen solch ausgefallenen Namen zu geben. Diesbezüglich sollten Sie jedoch Folgendes beachten:
    1. Der Name darf nicht zu ausgefallen sein, denn er muss vom Standesamt genehmigt werden.
    2. Der Name sollte so gewählt werden, dass sich das Kind später nicht dafür schämen muss.
  • Seltener Name
    Es gibt Namen, die in den letzten Jahren besonders häufig auftauchen. Hierzu gehören beispielsweise Mia, Emma, Emil oder Fritz. Wiederum gibt es Namen, die es nur selten gibt. Wenn Sie also möchten, dass Ihr Kind in der Schulklasse nicht „Emma Nr. 3“ ist, können Sie gezielt nach einem Namen suchen, der tendenziell seltener gewählt wird. Allerdings handelt es sich hierbei oft um Namen, die nicht im Trend liegen.

Vorname passend zum Nachnamen

Wenn Sie entschieden haben, welche Art von Namen Sie bevorzugen, sollten Sie bei der abschließenden Auswahl darauf achten, dass Vor- und Nachname gut zusammenpassen. Es sollte ein „harmonischer Klang“ entstehen, wenn Sie Ihr Kind rufen.

Haben Sie bereits einen langen Nachnamen, kann es beispielsweise sinnvoll sein, einen kurzen Vornamen zu wählen. Ein langer Vorname oder ein Doppelname empfehlen sich hingegen, wenn der Nachname kurz ist.

Haben Sie einen Nachnamen, der auch ein Vorname sein könnte, wie beispielsweise „Paul“, sollten Sie selbstverständlich einen anderen Vornamen wählen. „Paul Paul“ wäre sicherlich nicht die klügste Wahl.

Inspirationen für Babynamen

Sie möchten nicht tagelang Bücher wälzen, nur um den perfekten Babynamen zu finden? Holen Sie sich ein paar Inspirationen, welche Babynamen aktuell beliebt sind. Nutzen Sie unsere Liste mit den monatlichen Top 30 Babynamen oder sehen Sie sich unter den beliebten Vornamen der HiPP Mein BabyClub Mitglieder um. So finden Sie im Handumdrehen zahlreiche Namen, die hervorragend zu Ihrem Baby passen. 

 

Babynamen anhand des Anfangsbuchstaben

Wenn Ihr eigener Vorname und der Vorname Ihres Partners mit demselben Buchstaben beginnen, wünschen Sie sich vielleicht, dass der Name Ihres Babys ebenfalls mit diesem Anfangsbuchstaben startet. Oder Sie möchten, dass die Vornamen all Ihrer Kinder mit demselben Buchstaben beginnen. In diesem Fall können Sie selbstverständlich gezielt nach einem passenden Namen mit dem entsprechenden Buchstaben suchen.

Babynamen aus den Namen der Eltern

Es gibt Eltern, die als Babynamen eine Kombination Ihrer eigenen Vornamen verwenden möchten. Haben Sie hierüber schon einmal nachgedacht? So wird aus Sven und Anja beispielsweise Svenja oder aus Robert und Sonja beispielsweise Ronja.

Die wichtigsten Fragen zum Thema Babynamen

Welche sind die beliebtesten Babynamen 2020 für Jungen und Mädchen?

Wir haben eine Liste der 30 beliebtesten Babynamen zusammengestellt. Auf diese Weise finden Sie heraus, welche Namen gerade im Trend liegen. So sind bei Mädchen aktuell Mia oder Emma sehr beliebt. Jungen werden dagegen gerne Jonas oder Leon genannt.

Was muss ich bei der Namenswahl beachten?

Grundsätzlich können Sie bei der Namenswahl frei entscheiden. Wir geben jedoch zu bedenken, dass Ihr Kind sein ganzes Leben lang denselben Namen tragen wird. Deshalb sollten Sie sich für einen Namen entscheiden, der weder peinlich noch zu außergewöhnlich ist. Erfahren Sie welche die Top Babynamen in Deutschland sind.

Die einzige Hürde, die Sie bei der Namensgebung Ihres Babys bestehen müssen, ist das Standesamt. Es gibt in Deutschland zwar keine exakten Regelungen zur Namenswahl. Dennoch prüft das Standesamt die zukünftigen Namen, um das Baby zu schützen. So wird das Standesamt kontrollieren, ob der Name möglicherweise beleidigend, unangebracht oder sogar verboten ist. Außerdem dürfen keinerlei eingetragene Namens- oder Markenrechte verletzt werden.

Was ist zu bedenken, wenn ich einen geschlechtsneutralen Namen wähle?

Wenn das Standesamt das Geschlecht des Kindes nicht eindeutig anhand des Namens identifizieren kann, kommt es vor, dass Sie einen zweiten Namen vergeben müssen, sodass Ihr Kind einen Doppelnamen hat. Derartige Fälle könnten beispielsweise bei den Namen Rene oder Charlie eintreten. Tauschen Sie sich am besten auch mit anderen Eltern aus, wie sie bei der Namenswahl vorgegangen sind. Melden Sie sich am besten gleich in unserem kostenlosen HiPP BabyClub an.

Kann ich mein Kind später umbenennen lassen?

Seit einiger Zeit besteht in Deutschland die Möglichkeit, die Namensänderung des Vornamens zu beantragen. Fühlt sich Ihr Kind also beispielsweise mit seinem Namen nicht wohl, kann es mit Volljährigkeit einen neuen Namen festlegen lassen. Diese Namensänderung erfolgt beim Standesamt, ist allerdings mit allerhand Aufwand verbunden. Bedenken Sie, dass es nicht mit der reinen Änderung des Namens getan ist. Auch sämtliche Dokumente müssen entsprechend geändert werden. Dies erfordert viel Zeit und ist zudem mit hohen Kosten verbunden.

Sie können den Namen Ihres Kindes ebenfalls ändern lassen, sollte es aufgrund dessen zu Mobbing kommen. Gegebenenfalls müssen diesbezüglich jedoch einige gesetzliche Regelungen eingehalten werden. Außerdem muss für die Namensänderung ein triftiger Grund bestehen.

Einer der häufigsten Änderungswünsche für Vornamen kommt übrigens seit einigen Jahren von Frauen, die auf den Namen Alexa hören.

Autoreninfo:

Anja Schröder ist selbst Mutter und schreibt seit vielen Jahren als freie Texterin für mehrere große Familienblogs. Ihr Hauptaugenmerk liegt auf Familienthemen, die sie mittels Storytelling in ihren Texten lebhaft darstellt.


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