
Seit März 2017 ist HiPP als erstes deutsches Unternehmen der Lebensmittelindustrie offiziell durch das Sozialmanagementsystem EMASplus zertifiziert.
EMASplus integriert die Bereiche Ökologie, Ökonomie und Soziales zu einem ganzheitlichen Nachhaltigkeitsmanagementsystem. Da oberstes Unternehmensziel bei HiPP die Nachhaltigkeit ist, hat der Babynahrungshersteller sich als einer der ersten Lebensmittelbetriebe in Europa bereits 1995 nach dem strengen Umweltmanagementsystem EMAS („Eco-Management and Audit Scheme“) zertifizieren lassen. Das ökologische und ökonomische Engagement von HiPP ist damit seit über 20 Jahren konkret mess- und belegbar. Was aber ist mit der dritten Säule der Nachhaltigkeit – dem Sozialen? Auch in diesem Bereich verfolgt HiPP ehrgeizige Ziele. Strenge, selbst auferlegte Regeln im Umgang mit Vertragspartnern, Verbrauchern und Mitarbeitern gewährleisten die Einhaltung hoher sozialer Standards. Nun wurde auch dieser Bereich durch unabhängige Prüfer zertifiziert.
Neben einem respektvollen Umgang mit der Umwelt, ist HiPP sich seiner hohen Verantwortung als sozial agierendes Unternehmen bewusst und setzt in diesem Bereich zahlreiche Maßnahmen um. Nachhaltigkeit wird bei HiPP sowohl von der Geschäftsleitung als auch von jedem Mitarbeiter verantwortlich gelebt. Eine eigene Ethik-Charta, systematische Schulungen und ein aktives Wissensmanagement unterstützen diesen Prozess. Vielfältige soziale Leistungen und flexible familienfreundliche Teilzeitmodelle motivieren die Mitarbeiter zusätzlich. Neben diesen legt HiPP großen Wert darauf, auch auf die Anliegen seiner externen Anspruchsgruppen einzugehen. „Das große Ziel bei EMASplus ist die kontinuierliche Verbesserung am Standort sowie innerhalb der Lieferkette. Dafür haben wir uns konkrete Ziele und Maßnahmen vorgenommen. Jährlich wird geprüft, wie weit wir diese realisiert haben und welche neuen Ziele sinnvollerweise definiert werden müssen,“ erläutert Hubertus Doms, Geschäftsleiter und Nachhaltigkeitsbeauftragter bei HiPP, das Vorgehen.
Die EMASplus Zertifizierung trägt dieser Tatsache konsequent Rechnung. Ende März hat das Unternehmen die Auditierung nach EMASplus erfolgreich durchgeführt. Damit belegt HiPP die hohen sozialen Standards anhand messbarer Kriterien. Alle Unternehmensbereiche werden im Rahmen dieses umfassenden Audits von unabhängigen Umweltgutachtern geprüft – von der Geschäftsleitung, über den Einkauf, Vertrieb, Produktion, Elternservice und Betriebsrat bis hin zu Personal und Unternehmenskommunikation. Die Zertifizierung wird jährlich erneuert.
Auch Gesellschafter Stefan Hipp ist überzeugt von dem System: „Als Hersteller von Babynahrung haben wir der Umwelt und der Gesellschaft gegenüber gleichermaßen eine hohe Verantwortung, der wir gerecht werden möchten. Wir wollen unseren Beitrag leisten zur Verbesserung des Gemeinwohls. EMASplus unterstützt uns dabei.“
Soziale Verantwortung trägt HiPP gegenüber Verbrauchern, Vertragspartnern und Belegschaft. Einen Einblick in die zahlreichen Initiativen und Aktionen für Mitarbeiter finden Sie zum Beispiel hier oder im


Bereits seit 1995 wendet HiPP am Standort in Pfaffenhofen das europaweit gültige Eco-Management and Audit Scheme (EMAS) an. Das Familienunternehmen war damals erster Lebensmittelhersteller und dritter Betrieb in Deutschland, der sich für dieses strenge Umweltmanagementsystem entschieden hat. EMAS ist das weltweit anspruchsvollste System für Umweltmanagement und Umweltleistung. Erfüllen Organisationen die hohen Anforderungen der EMAS-Verordnung, erhalten sie das EMAS-Logo und werden im EMAS-Register eingetragen.Mittlerweile sind alle Standorte in der Europäischen Union (EU) EMAS-zertifiziert. Das Werk im kroatischen Glina setzt die Pionierrolle von HiPP fort: Der Standort ist in Kroatien der landesweit erste EMAS-zertifizierte Betrieb. Als EMAS-Anwender belegt HiPP kontinuierlich die Verbesserung der unternehmerischen Umweltleistung und lässt dies von einem unabhängigen, externen Auditor überprüfen.

We Impact ergänzt das Umweltmanagementsystem EMAS zu einem vollständigen Nachhaltigkeitsstandard, indem zusätzlich die soziale und ökonomische Perspektive einbezogen werden. Dabei ersetzt We Impact den seit 2018 bei HiPP angewandten Standard EMASplus. Wie EMASplus deckt dieser integrierte, ganzheitliche Standard die Themenfelder der DIN ISO 26000 ab. 2024 sind erstmals alle europäischen Standorte gemäß der Anforderungen von We Impact zertifiziert.