
Die HiPP Insektenstudie wurde mit dem Sonderpreis des „Biodiversitätspreises für die Wirtschaft 2026“ ausgezeichnet. Die wissenschaftlich begleitete Langzeituntersuchung zeigt, wie sich ökologische und konventionelle Landwirtschaft auf die biologische Vielfalt auswirken und unterstreicht damit die Bedeutung des ökologischen Landbaus für den Schutz unserer natürlichen Lebensgrundlagen.
– Die HiPP Insektenstudie beschäftigt sich seit mehreren Jahren mit einer für die Produktion gesunder Nahrungsmittel relevanten Fragestellung: Wie können wir die biologische Vielfalt auf unseren Äckern, Feldern und Wiesen schützen? Dazu vergleicht HiPP gemeinsam mit wissenschaftlichen Partnern systematisch den Einfluss ökologischer und konventioneller Landwirtschaft auf Insektenpopulationen und Artenvielfalt.
Für diese langfristig angelegte Forschungsarbeit wurde HiPP am 23. April 2026 in Berlin mit dem Sonderpreis des „Biodiversitätspreises für die Wirtschaft 2026“ ausgezeichnet. Der Wettbewerb würdigt Unternehmen, die Biodiversität erfolgreich in ihr unternehmerisches Handeln integrieren. Er ist Teil des Projekts „Unternehmen Biologische Vielfalt (UBi)“, das von der DIHK Service GmbH gemeinsam mit weiteren Partnern organisiert wird.
In seiner Laudatio betonte Prof. Dr. Josef Settele vom Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung (UFZ), dass die Zusammenarbeit von Wirtschaft und Wissenschaft wertvolle Erkenntnisse hervorbringe, die letztlich der gesamten Gesellschaft zugutekommen. Zugleich hob er hervor, dass gerade solche Langzeituntersuchungen wichtig seien, weil sich die Auswirkungen unseres Handelns in der Natur oft erst über einen längeren Zeitraum belastbar erfassen lassen.
Die bisherigen Ergebnisse der Studie sind eindeutig: Auf ökologisch bewirtschafteten Flächen wurden 50 Prozent mehr Insektenarten und 50 Prozent mehr Schmetterlingsarten nachgewiesen. Zudem lag die Biomasse der Insekten mehr als doppelt so hoch wie auf konventionell bewirtschafteten Flächen. Damit liefert die Studie wissenschaftlich fundierte Erkenntnisse zur Bedeutung des ökologischen Landbaus für den Erhalt der Biodiversität.
Für HiPP steht die Insektenstudie exemplarisch für ein Verantwortungsverständnis, das über die eigene Wertschöpfung hinausreicht. Denn biologische Vielfalt ist eine wesentliche Grundlage funktionierender Ökosysteme und damit auch für die Landwirtschaft von zentraler Bedeutung. Die Bestäuberleistung von Insekten trägt wesentlich zu stabilen agrarischen Systemen bei – und damit auch zu den natürlichen Voraussetzungen für die Rohstoffe, aus denen Babynahrung in HiPP Spitzenqualität entsteht. Mit der Studie leistet HiPP einen Beitrag, die Zusammenhänge zwischen Landwirtschaft und Biodiversität besser zu verstehen und damit Maßnahmen abzuleiten, die den Schutz der Biodiversität in der landwirtschaftlichen Praxis stärker berücksichtigen zu können.