
Beim BeeWild-Kongress 2026 am 11. Juni in Wien wurde Stefan Hipp mit dem BeeWild-Award ausgezeichnet. Mit der Auszeichnung würdigt die österreichische Artenschutz-Initiative BeeWild Persönlichkeiten, die sich in herausragender Weise für Biodiversität, Nachhaltigkeit und unternehmerische Verantwortung einsetzen. Zu den bisherigen Preisträgern zählen Musiker Sting oder Verhaltensforscherin Jane Goodall.
Pfaffenhofen/Ilm, 12. Juni 2026. – Die Laudatio hielt der ehemalige Erste Vizepräsident des Europäischen Parlaments, Othmar Karas. Er brachte die Bedeutung der Auszeichnung auf den Punkt: „Der BeeWild Award würdigt Menschen, die nicht nur über Nachhaltigkeit sprechen, sondern sie in Entscheidungen übersetzen. Stefan Hipp tut das seit Jahren: in der biologischen Landwirtschaft, in der Qualitätssicherung, im Umgang mit Partnern und im Bewusstsein, dass Unternehmen Teil des Gemeinwesens sind.“

Bildinformation: v.l.n.r. Stefan Hipp, Richard David Precht, Katrin Hohensinner-Häupl, Dr. Othmar Karas, Luisa Neubauer, Markus Kaser, Manfred Hohensinner
Für HiPP ist diese Haltung keine Kür, sondern Kern des eigenen Selbstverständnisses: Der Schutz der Biodiversität ist fester Bestandteil unserer Verantwortung als Lebensmittelhersteller. Nur wenn natürliche Lebensräume erhalten bleiben, Bestäuber geschützt und Böden gesund gehalten werden, lassen sich auch in Zukunft hochwertige Lebensmittel erzeugen – und die Grundlagen für kommende Generationen sichern.
Die Auszeichnung für Stefan Hipp steht damit für eine Überzeugung, die HiPP seit Jahrzehnten in der Praxis verfolgt: Ernährungssicherheit, Klima- und Artenschutz gehören untrennbar zusammen.

Den Rahmen für die Preisverleihung bildete ein hochkarätig besetzter Kongress, der die Dringlichkeit des Themas eindrücklich vor Augen führte. Eingeladen von BeeWild diskutierten in Wien renommierte Stimmen aus Wissenschaft, Wirtschaft, Landwirtschaft und Zivilgesellschaft, darunter Philosoph Richard David Precht, Klimaaktivistin Luisa Neubauer, Biodiversitätsforscher Franz Essl, Klimaexperte Marcus Wadsak und Ökonomin Sigrid Stagl sowie Vertreterinnen und Vertreter der österreichischen Lebensmittelwirtschaft.
Trotz unterschiedlicher Blickwinkel war die zentrale Botschaft eindeutig: Der Verlust der biologischen Vielfalt ist kein Randthema des Naturschutzes mehr, sondern eine systemische Herausforderung für unsere Ernährungssicherheit, wirtschaftliche Stabilität und den gesellschaftlichen Zusammenhalt. Ernteausfälle häufen sich, Produktionsbedingungen werden unsicherer, Lieferketten geraten unter Druck. Extremwetter, der Verlust von Lebensräumen und das Verschwinden von Bestäubern treiben die Kosten entlang der gesamten Wertschöpfungskette mit spürbaren Folgen für Lebensmittelpreise und Versorgungssicherheit.
BeeWild-Initiator Manfred Hohensinner brachte den gemeinsamen Appell des Kongresses auf den Punkt: „Die Herausforderungen sind bekannt. Die wissenschaftlichen Erkenntnisse liegen auf dem Tisch. Die wirtschaftlichen Folgen werden zunehmend sichtbar. Was fehlt, ist nicht Wissen, sondern der Mut zu handeln.“
Für HiPP bestätigen die Diskussionen in Wien, was das Unternehmen bereits lebt. Die Auszeichnung für Stefan Hipp ist nicht nur eine persönliche Anerkennung, sie ist ein Signal, dass konsequentes unternehmerisches Handeln im Sinne der Natur gesehen und gebraucht wird.
Bildinformation: „Stefan Hipp betonte in seiner Dankesrede die Wichtigkeit des Bodens als Grundlage allen Lebens und tragende Säule für unsere Ernährung.“