
Je nach individuellem Entwicklungsstand Ihres Babys reicht die Milchnahrung nach dem 4. bis 6. Monate alleine nicht mehr aus. Ernährungsexperten empfehlen jetzt die Erweiterung des Speiseplans um Gemüse-Kartoffel-Fleisch-Mahlzeiten. Fleisch ist nicht nur eiweißreich, sondern auch der beste Lieferant von natürlichem Eisen.
| Morgens | Stillen oder HiPP Milchnahrung (PRE BIO, 1 BIO, PRE BIO COMBIOTIK®, 1 BIO COMBIOTIK®, PRE HA COMBIOTIK®, HA 1 COMBIOTIK®)* |
| Vormittags bei Bedarf | Stillen oder HiPP Milchnahrung (PRE BIO, 1 BIO, PRE BIO COMBIOTIK®, 1 BIO COMBIOTIK®, PRE HA COMBIOTIK®, HA 1 COMBIOTIK®)* |
| Mittags | HiPP Gemüse (z.B. Reine Weiße Karotte, Reine Bio-Karotten, Reine Pastinaken, Kürbis), oder Stillen oder Milchnahrung |
| Nachmittags | Stillen oder HiPP Milchnahrung (PRE BIO, 1 BIO, PRE BIO COMBIOTIK®, 1 BIO COMBIOTIK®, PRE HA COMBIOTIK®, HA 1 COMBIOTIK®)* |
| Abends | Stillen oder HiPP Milchnahrung (PRE BIO, 1 BIO, PRE BIO COMBIOTIK®, 1 BIO COMBIOTIK®, PRE HA COMBIOTIK®, HA 1 COMBIOTIK®)* |
| Zu den Mahlzeiten und zwischendurch | Babywasser, ungesüßter Tee, Bio Tee & Saft, Säfte verdünnt |
* Wichtiger Hinweis: Stillen ist das Beste für Ihr Baby. Sprechen Sie mit Ihrer Hebamme oder Ihrem Kinderarzt, wenn Sie eine Säuglingsanfangsnahrung verwenden möchten.
Zu Beginn der Beikostphase sind Kinder besonders offen für neue Geschmackseindrücke und die Ablehnung von neuen Lebensmitteln ist gering. Eltern sollten deshalb in der Beikostphase von Anfang an für ein vielfältiges Angebot sorgen, aber auch Ablehnung akzeptieren und ihr Kind nicht zum Essen drängen, da dies die Akzeptanz gegenüber den angebotenen Lebensmitteln vermindern kann. Das wiederholte Anbieten und Probierenlassen neuer Gemüse und Obstsorten in der Beikostphase kann die Akzeptanz erhöhen. Häufig müssen abgelehnte Lebensmittel hierfür aber bis zu 15-mal möglichst bald hintereinander angeboten werden, am besten auch durch Variation in der Textur. Von fein püriert bis große Stückchen, die selbst in die Hand genommen werden können ist alles erlaubt, solange das Kind dabei beaufsichtigt wird.
Für die Beikosternährung gelten nach heutigen wissenschaftlichen Erkenntnissen die gleichen Empfehlungen für Kinder mit und ohne erhöhtes Allergierisiko. Es muss auf keine Zutat mehr verzichtet werden. Im Gegenteil, auch bei Babys mit erhöhtem Allergierisiko ist es wichtig, dass auch die Lebensmittel, die als stärker allergen gelten, im Beikostalter angeboten werden. So hat Babys Immunsystem eine Chance auch diese Lebensmittel kennenzulernen und zu tolerieren.
Alle Babys sollten Zeit haben, sich an neue Lebensmittel zu gewöhnen. Die schrittweise Einführung von Beikostkomponenten wird empfohlen, um zu erkennen, welches Lebensmittel Ihr Baby gut verträgt.
* Die individuellen Wachstums- und Entwicklungsbedürfnisse Ihres Babys können erforderlich machen, Folgenahrungen als Teil einer gemischten Ernährung bereits zu einem früheren Zeitpunkt in den Speiseplan Ihres Babys einzuführen. Bitte lassen Sie sich von Ihrem Kinderarzt beraten.
Tipp: Je mehr feste Nahrung ein Baby bekommt, desto wichtiger wird das Thema Trinken. Bieten Sie Ihrem Baby daher Flüssigkeit an, aber zwingen Sie es nicht zum Trinken. Besonders geeignet sind z.B. das HiPP Baby-Mineralwasser, zuckerfreie HiPP Tees oder Frucht-Schorlen (im Verhältnis 1 Teil Saft zu 2 Teilen Wasser).
Wichtig: Überlassen Sie Ihrem Baby das Trink-Fläschchen nicht zum Dauernuckeln. Wenn Ihr Baby anfänglich noch wenig trinkt, ist dies kein Grund zur Sorge. Sofern der Stuhl Ihres Babys weich und die Windel gut nass und schwer ist, bekommt Ihr Baby genügend Flüssigkeit.

Der HiPP Ernährungsplan basiert auf Erkenntnissen der Ernährungswissenschaft und der Kindermedizin sowie auf unserer langjährigen Erfahrung. Er dient als Orientierungshilfe für die Ernährung Ihres Kindes.
Für eine bessere Lesbarkeit verwenden wir bei Personenbezeichnungen meist die männliche Form wie Kinderarzt, Frauenarzt. Wichtig: Wir bringen allen die gleiche Wertschätzung entgegen.