
Die Zeit rund um die Geburt bringt viele große Veränderungen mit sich. Mit dem Entschluss, Pränatal-Yoga zu praktizieren, setzen Sie den Anfang für eine bewusste und entspannte Schwangerschaft. Gezieltes Schwangerschaftsyoga bietet Ihnen die Möglichkeit, das Vertrauen in Ihre eigenen Fähigkeiten zu stärken, schwangerschaftsbedingten Begleiterscheinungen gezielt entgegenzuwirken und Kraft für die bevorstehende Geburt zu sammeln.
Während bei der klassischen Schwangerschaftsgymnastik oder anderen Sportprogrammen für Schwangere der Fokus auf den körperlichen Übungen liegt, kann Ihnen Yoga für Schwangere dabei helfen, äußerlich und innerlich zur Ruhe zu kommen. Ihr Körper wird gestärkt, aber genauso auch Ihr Selbstvertrauen.

✔ Produktproben & Geschenke
✔ kostenlose Mitgliedschaft
✔ 98% Weiterempfehlung1)
1) Umfrage innerhalb des HiPP Mein BabyClubs 2023 von über 1500 Mitgliedern; Abbildung Geschenke beispielhaft, Änderungen vorbehalten.
Ob Sie täglich, zweimal die Woche, eine Stunde oder zehn Minuten am Tag die Übungen durchführen – das entscheiden Sie ganz individuell für sich selbst. Noch mehr als sonst gilt es in der Schwangerschaft auf den eigenen Körper zu hören, Bedürfnisse wahrzunehmen und danach zu handeln. Bedenken Sie stets: Sie üben nicht nur für sich allein, Ihr Baby ist immer dabei. Was für Sie gut ist, tut auch Ihrem Baby gut.
Yoga kann in jeder Phase der Schwangerschaft eine sinnvolle Ergänzung und Unterstützung sein. Es ist ratsam, in den Trimestern entsprechend zu üben.
Im ersten Trimester, wenn sich Körper und Geist auf die enorme Veränderung einstellen müssen und Ihnen vielleicht auch oftmals übel ist, bieten sich sanfte Übungen zur Entspannung und Erholung an.
Im zweiten Trimester hingegen strotzen viele Frauen vor Kraft und Elan, deshalb eignet sich diese Phase besonders gut, um sich körperlich und auch mental zu stärken.
Im dritten Trimester, also in den letzten Wochen vor der Geburt, sollte der Fokus noch einmal vermehrt auf Entlastung und Entspannung liegen.
Nachdem Sie einen passenden Kurs gefunden haben, kann es nun losgehen. Ob Sie Anfängerin oder Fortgeschrittene sind, spielt dabei keine Rolle. Es geht im Schwangerenyoga nicht darum eine komplizierte Technik zu erlernen, sondern darum, die Veränderungen auf allen Ebenen bewusst wahrzunehmen und den Prozess aktiv mitzugestalten.
Damit Yoga seine tiefe Wirkung entfalten kann, beachten Sie die folgenden Grundprinzipien. Mit diesen Grundlagen an der Hand, können die Yogastunden für Sie und Ihr Kind zu einem verlässlichen Anker der Stille und Kraft werden.
Zu den Kernelementen des Yoga gehört die Atmung. Über die bewusste Atmung haben Sie die Möglichkeit, Einfluss auf Ihre Gedanken und Emotionen zu nehmen und Lebensenergie zu tanken. Der Geist findet Ruhe und Verspannungen werden gelöst. Im Yoga wird die bewusste Atemführung Pranayama genannt.
In der Schwangerschaft atmen Sie für zwei. Das Atemvolumen erhöht sich um einiges – kein Wunder also, dass das Atmen mühsamer wird und viele Frauen schnell aus der Puste kommen. Gerade jetzt können das bewusste Atmen und das dadurch entstehende Gefühl von Weite unheimlich wohltuend wirken. Insbesondere in Vorbereitung auf die Geburt ist das hilfreich. Das regelmäßige tiefe und bewusste Atmen löst gezielt muskuläre Verspannungen und ist eine gute Vorbereitung, um mit den Wehen zu atmen. Achten Sie darauf, dass sie Ihren Atem immer frei fließen lassen. Auf intensivere Pranayama-Übungen, wie sie zum Teil in regulären Yogastunden angeboten werden, sollte in der Schwangerschaft verzichtet werden.
Der Beckenboden besteht aus drei genau aufeinander abgestimmten Muskeln und Bindegewebsschichten. Er schließt das Becken nach unten hin ab und ist enorm wichtig bei Schwangerschaft wie auch Geburt. Beim Schwangerschaftsyoga wird der Beckenboden gezielt trainiert. Bestimmte Übungen helfen dabei, die Beckenbodenmuskulatur zu dehnen und zu stärken – es geht um Halten und Loslassen. Dadurch wird nicht nur die Geburt selbst gut vorbereitet, auch für die Zeit nach der Entbindung ist es unheimlich hilfreich, ein Gefühl für das bewusste Ansteuern der Beckenbodenmuskulatur zu entwickeln.
Zu Beginn jeder Yogastunde steht ein Moment der Sammlung und der Stille. Sie beginnen ihr Programm, indem Sie Ihren Körper und Ihren Geist ganz auf die Yogapraxis ausrichten. Damit bereiten Sie sich auf die kommenden Übungen vor, die dann umso tiefer und wohltuender sind.

Verweilen Sie etwa drei Minuten in dieser Position.
Sorgt für größere Beweglichkeit der Wirbelsäule, löst Verspannungen im oberen Rückenbereich, vergrößert nach und nach das Atemvolumen.

Stärkt die Bein- und Gesäßmuskulatur, fördert innere Kraft und Durchhaltevermögen.

Lindert Verspannungen im Rückenbereich, fördert die Beweglichkeit der Wirbelsäule, unterstützt die Tiefenatmung und wirkt auch unterstützend bei Beckenendlage, um das Baby dazu zu bewegen sich zu drehen.

Öffnet die Beckenregion, unterstützt die Tiefenatmung, fördert die Entspannung und beruhigt sorgt für innere Ruhe.

Beruhigt und fördert die Tiefenentspannung, kultiviert die Hinwendung zum Baby.

1. Legen Sie sich auf die linke Seite und platzieren Sie ein festes Kissen zwischen Ihren Knien. Ein weiteres, kleineres Kissen legen Sie sich unter den Kopf. Decken Sie sich, wenn Sie mögen, mit einer Decke zu.
2. Entspannen Sie. So kann der Körper die Wirkungen des Yoga – sowohl die der Haltungen, als auch die der Atemübungen – noch einmal vertiefen.
3. Geben Sie sich mindestens zehn Minuten für die Schlussentspannung.
Im kostenlosen HiPP Mein BabyClub stehen Sie als werdende Familie im Mittelpunkt. Wir begleiten Sie ab Beginn der Schwangerschaft. Freuen Sie sich auf unsere persönlichen Geschenke für sich und für Ihr Baby, wöchentliche Tipps für die Schwangerschaft und unzählige Rabatte von exklusiven Partnern.
Yoga kann sich in vielerlei Hinsicht positiv auf Ihr allgemeines Wohlbefinden auswirken, auch was typische Schwangerschaftsbeschwerden angeht. Generell gilt: Hören Sie auf Ihren Körper und üben Sie vor allem bei Beschwerden, z.B. dem Gefühl von Schwere und Erschöpfung, sanfte, entspannende Übungen, die entlastend wirken und in denen Sie zur Ruhe kommen können. Ideal sind hierfür z.B. der liegende Schmetterling oder die Schlussentspannung in Seitenlage.
Es wird allen werdenden Müttern nahegelegt Pränatalkurse zu besuchen, da viele Übungen in regulären Yogaklassen nicht für Schwangere geeignet sind. Bei dem Besuch von Pränatal-Yogaklassen sind Sie auf der sicheren Seite, da der Unterricht auf Ihre Bedürfnisse abgestimmt ist. Spirit Yoga legt zum Beispiel viel Wert darauf werdenden Müttern in Pränatal-Yogaklassen eine sichere und ausgewogene Yogapraxis sowie einen Raum anzubieten, indem sie sich selbst und ihrem Baby ungeteilte Aufmerksamkeit schenken können. Das kann in regulären Yogaklassen nicht immer gewährleistet werden.
Zentrumsübungen und „geschlossene Drehungen“, bei denen der Oberkörper zum angewinkelten Bein rotiert, sodass die Bauch- und inneren Organe stark massiert werden, sollten vermieden werden. Versuchen Sie es stattdessen mit der oben beschriebenen offenen Drehung. Auch von intensiven Pranayama-Techniken, Übungen in Bauchlage und extremen Umkehrhaltungen ist abzuraten.
Viele gesetzliche Krankenversicherungen übernehmen die Kosten für Gesundheitskurse, die von der Zentralen Prüfstelle Prävention zertifiziert wurden, anteilig oder sogar ganz. Yoga zählt bei entsprechender Qualifizierung der Lehrenden aufgrund der gesundheitsfördernden und präventiven Wirkung dazu. Informieren Sie sich am besten direkt bei Ihrer Krankenkasse darüber, wie hoch die Förderung ausfällt. Auch sollten Sie in dem jeweiligen Studio, in dem Sie praktizieren, nachfragen, ob dort Präventionskurse angeboten werden.
Für eine bessere Lesbarkeit verwenden wir bei Personenbezeichnungen meist die männliche Form wie Kinderarzt, Frauenarzt. Wichtig: Wir bringen allen die gleiche Wertschätzung entgegen.

ist zweifache Mutter, Yogalehrerin und Gründerin der erfolgreichen Spirit Yoga Studios