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Taurin unterstützt viele wichtige Funktionen im Körper wie z.B. die Gehirnentwicklung und die Fettverdauung. Obwohl ein Zusatz von Taurin in Säuglingsmilchnahrungen nicht verpflichtend ist, wird seine Bedeutung für die frühkindliche Entwicklung zunehmend durch wissenschaftliche Erkenntnisse unterstrichen. Schon während der Schwangerschaft wird das ungeborene Kind über die Mutter mit Taurin versorgt. Nach der Geburt erhält Ihr Baby Taurin über die Muttermilch. Mengenmäßig ist Taurin sogar eine der bedeutendsten freien Aminosäuren in der Muttermilch.
Zwar kann der Körper Taurin grundsätzlich auch selbst bilden, bei Säuglingen ist diese Fähigkeit jedoch noch nicht vollständig ausgereift. Daher sind Babys in den ersten Lebensmonaten auf eine ausreichende Zufuhr über Muttermilch oder Säuglingsmilchnahrung angewiesen. Da Kuhmilch deutlich weniger Taurin enthält als Muttermilch, ist ein extra Zusatz in Säuglingsmilchnahrungen notwendig. Mit zunehmendem Alter verbessert sich die körpereigene Bildung von Taurin. Zudem nimmt Ihr Kind Taurin auch über die Beikost auf. Deshalb ist ein Taurinzusatz in Folgenahrungen nicht mehr zwingend erforderlich.