Fütterungsstörung - Gettreidebrei statt Gemüsebrei
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meine Tochter, fast 8 Monate alt, leidet an einer Fütterungsstörung. Wir hatten bereits seit ihrer Geburt (sehr schwere Geburt mit anschließendem Aufenthalt in der Kinderklinik) Probleme beim Trinken. Nach 3 Monaten müsste ich deshalb auch auf die Flasche umsteigen (zunächst abgepumpte Muttermilch, aktuell Hipp Comfort). Seit meine Tochter 3 Monate alt ist, verweigert sie wach die Brust/ das Fläschchen (auch wenn sie Hunger hat und das Bäuchlein knurrt). Ich kann sie seither nur im Schlaf/ beim Einschlafen füttern. Leider trinkt sie keine allzu großen Mengen, da sie dann zu fest einschläft. Sie bekommt derzeit 6-7 Fläschchen. Wir schaffen es so auf 800-950 ml am Tag, zuletzt eher 800-900ml. Da sie auch nicht gut schläft, kann ich nicht noch eine weitere Fütterung einbauen, da ich, wie gesagt auf die Schlafenszeit en angewiesen bin.
Meine Theorie ist, dass die Fütterstörung aufgrund ihrer (leider immer noch andauernder) Verdauungsprobleme begann. Sie hatte seit Geburt mit starken Blähungen und heftigem Bauch Grummeln zu tun. Sobald sie trinkt, geht es los und damit kommt sie ganz offensichtlich nicht klar (Überreaktion durch ihre Regulationsstörung?!). U ser größtes Problem ist aber, dass meine Tochter unglaublich zart ist - sie ist auf der 3. Gewichtsperzentile, auf welcher sie auch geboren wurde, und nimmt praktisch gar nicht zu.
Nun haben wir große Hoffnung in die Beikost gesetzt, da wir dachten, sie vetrüge etwas festere Nahrung besser als die flüssige Milch. Leider sind unsere beiden Versuche bisher gescheitert. Nach wenigen Löffeln wurde sie nervös und fuchtelig (Regulationsstörung!) und drehte den Kopf weg - wir hörten sofort auf. Sie bekam damals Karotte, Kürbis, Pastinake. Letzteres schien sie noch am wenigsten schlimm zu finden.
Nun gebe ich ihr immer mal wieder ein kleines bisschen Brei, wenn ich welchen esse, oder auch Banane und darauf scheint sie schon eher zu stehen, als auf Gemüse.
Daher meine Frage: ich weiß, dass man eigentlich mit Gemüsebrei beginnt und nicht direkt mit Getreidebrei plus Obst, damit sie nicht nur süßen Geschmack akzeptieren. Aber, wäre es angesichts unserer Situation, nicht möglich, ihr einfach das zu geben, was sie akzeptiert und irgendwann später das Gemüse einzuführen? Das wichtigste ist doch, dass diese belastende Situation aufhört und das Kind isst und zunimmt.
Vielen Dank im Voraus!
da habt ihr schon einen holprigen Weg hinter euch und die Situation ist für euch alle sehr belastend.
Du schreibst, deine Kleine hat eine Fütterstörung – seid ihr hier schon in Behandlung bzw. hast du hier fachliche Unterstützung? Falls nicht, hole sie dir gerne. Dein Kinderarzt kann dir Adressen geben, an die du dich wenden kannst. Gerne würde ich euch weiterhelfen, aber ein Arzt/Therapeut bei euch vor Ort kann euch besser unterstützen.
Ich drücke euch die Daumen, dass sich alles bald beruhigt und die Kleine Freude am Essen findet.
Alles Liebe!
Herzliche Grüße
von deiner HiPP Expertin Anke
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