Beikost nicht vertragen

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gast.1396443
22. Feb 2013 12:30
Beikost nicht vertragen
Hallo liebes Experten-Team,
mein Sohn ist jetzt 20. Wochen alt und ich habe vor einer Woche angefangen ihm Pastinake zu geben. Er hat die Pastinake auch gut und gerne gegessen. Am 4. Tag ist mir aber aufgefallen das er am Körper Ausschlag bekommen hat und mir wurde von meiner Heilpraktikerin geraten die Beikost wieder einzustellen. Jetzt würde mich interessieren wie ich jetzt weiter vorgehe. Irgendwann muss ich ja wieder bzw. würde ich auch gerne wieder mit Brei weiter machen, zumal ich denke das er schon reif dafür ist. Muss ich jetzt bei jeder Sorte, Früh-Karotten, Kürbis etc. bedenken haben das er das nicht verträgt oder liegt das einfach nur an der Umstellung von Flasche auf Beikost. Vielleicht ist auch noch gut zu erwähnen das er allergiegefährdet ist und ich füttere eine HA 1 Nahrung.

Schon mal vielen Dank für Ihre Hilfe!
HiPP-Elternservice
25. Feb 2013 11:23
Re: Beikost nicht vertragen
Lieber „kleinerbär06“,

es tut mir leid, dass Ihr Sohn Ausschlag am Körper bekommen hat.

Erfahrungsgemäß werden unsere Gemüse gerade Karotte, Kürbis oder auch Pastinake und auch Früchte sehr gut vertragen. Diese sind in der Babyernährung besonders beliebt, da sie als allergenarme Zutaten gelten. Es kann aber dennoch bei besonders empfindlichen Babys zu Reaktionen kommen.

Nicht immer stehen Hautsymptome mit der Ernährung in Verbindung, auch Faktoren, die zufällig mit der Nahrung zusammentreffen, könnten ein Auslöser sein. Manchmal sind leichte Infekte die Ursache. Auch wenn Zähne durchbrechen haben die Kinder Ihre Befindlichkeiten. Besprechen Sie Auffälligkeiten deshalb bitte unbedingt mit Ihrem Kinderarzt. Letztlich kann nur Ihr Kinderarzt eindeutig feststellen, warum Ihr Kleiner so reagiert. Notieren Sie dazu genau was, wann, wie viel Ihr Sohn gegessen und getrunken hat, neue Windeln und Kleidungsstücke, anderes Waschmittel, neue Kosmetika, Kontakt zu Tieren, Infekte etc.

Ich würde einfach nochmal einen neuen Versuch mit der Früh-Karotte oder mit dem Kürbis starten. Besprechen Sie dies aber unbedingt vorher nochmal mit Ihrem Kinderarzt. Er wird Ihnen auch die weitere Vorgehensweise vorgeben.

Bei den Empfehlungen zur allergenarmen Ernährung hat sich in den letzten Jahren einiges verändert. Früher gab es die Empfehlung, bei allergiegefährdeten Kindern im ersten Lebensjahr auf bestimmte Lebensmittel zu verzichten. Heutzutage sehen die wissenschaftlichen Empfehlungen aber vor, bei der Ernährung im ersten Lebensjahr nicht mehr alles zu vermeiden, sondern auch bei bestehendem Allergierisiko nach und nach eine vielseitige Kost aufzubauen.

Generell muss aus Gründen der Allergievorbeugung auf kein Lebensmittel mehr verzichtet werden (das gilt auch für Erdbeeren, Zitrusfrüchte, Milch, Eier und Fisch). Das „Weglassen“ hilft nicht bei Allergievorbeugung. Es gibt Hinweise darauf, dass die Gabe verschiedener Lebensmittel ab dem 5. und 7. Lebensmonat sogar wichtig für die Toleranzentwicklung des Immunsystems ist und das Meiden von Lebensmitteln das Auftreten von Allergien fördern kann, weil der Körper nicht gelernt hat die Lebensmittel als harmlos zu tolerieren.


Ich wünsche Ihnen und Ihrem kleinem Sohn weiterhin alles Gute!
Ihr HiPP Expertenteam
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