Beginn mit Beikost

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Wir sind das HiPP Expertenteam - Ernährungswissenschaftler und Mütter und haben jahrelange Erfahrung. Täglich beraten wir seit vielen Jahren im HiPP Elternservice am Telefon, per Mail, über Social Media und via Live-Chat viele Mamas und Papas. Es gibt keine Frage, die wir noch nicht gehört haben. Und wenn doch machen wir uns schlau! Deine Fragen sind also bei uns bestens aufgehoben – wir freuen uns auf deine Nachricht!
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Deine HiPP Expertinnen
Eva, Sophia, Sigrid, Anke, Luise, Annelie und Evi
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die Beikosteinführung ist ein aufregender Schritt, für Mama und Baby.
Aber keine Sorge, es ist auch halb so wild wie es sich oft anhört.
Folgen Sie Ihrem Bauchgefühl und den Signalen Ihrer Tochter, dann machen Sie automatisch alles richtig.
Gehen Sie jetzt erstmal den ersten Schritt: die Einführung des Gemüse-Fleisch-Breis am Mittag. Ansonsten gibt es schlicht Milch nach Bedarf.
Es war sinnvoll behutsam mit einem reinen Gemüse zu beginnen und zu schauen, wie es mit dem Löffel klappt und wie das Baby die neue Kost annimmt. Um zu sehen, ob ein Lebensmittel vertragen wird, reichen drei Tage aus. Das heißt, Sie könnten also alle vier Tage ein neues Lebensmittel einführen. Dann dürfen Sie auch schon zum gemischten Gemüse übergehen. Wird auch das gut angenommen, bereits als nächstes zum Menü umsteigen und dabei abwechseln. Sie müssen dann nicht immer wieder von vorne anfangen, sondern können gleich zu einem anderen Menü übergehen und so viel reichen wie Ihre Tochter möchte.
Sie können sich bei allem auch etwas Zeit lassen und zunächst zwischen verschiedenen Gemüsen hin und her gehen. Ganz nach Vorlieben und je nachdem wie Ihr Schatz das Löffeln mitmacht. So lernt Ihre Kleine bereits früh verschiedene Geschmacksrichtungen kennen und akzeptieren. Das ist gut für ihr späteres Essverhalten.
Sie sehen, die Beikosteinführung ist keine strenge Wissenschaft. Den Beikostaufbau dürfen Sie ruhig mit Freude und Entspannung angehen.
Schafft Ihre Kleine in etwas eine Portion Menü am Mittag, ist die Milch ersetzt. Etwas Früchte als Nachtisch sind dann ideal.
Als nächstes kann der Milchbrei am Abend eingeführt werden. So wird Monat für Monat eine Milch durch Löffelkost ersetzt.
Viel Freude beim Löffeln!
Ihr HiPP Expertenteam
Ich habe jedoch noch eine Frage, ab und zu gebe ich der kleinen zwischendurch etwas Fencheltee. Kann ich ihr auch schon stilles Wasser geben oder kommt das erst später? Es gibt ja auch Schorlen ab dem 4. Monat, sollte ich so etwas zwischendurch schonmal geben oder wirklich nur die Milch? Und ab wann gibt man die Folgemilch? Bisher gebe ich wie geschrieben die 1er-Milch.
Ich denke, das waren erstmal alle Fragen.

schön, dass ich Ihnen mit meiner Antwort behilflich sein konnte! Anstelle von Fencheltee können Sie natürlich Fruchtschorlen oder auch stilles Wasser anbieten. Wasser ist und bleibt das beste Getränk für Säuglinge! Ihre Kleine braucht eigentlich noch nicht unbedingt ergänzend zur Milch weitere Flüssigkeit.
Üblicherweise wird die zusätzliche Flüssigkeit erst wichtig, wenn zwei komplette Breimahlzeiten eingeführt sind und dadurch Milcheinheiten wegfallen. Bis dahin wird der Flüssigkeitsbedarf weitgehend über die Milchnahrung gedeckt.
Mein Tipp: kontollieren Sie immer wieder die Windel Ihrer Kleinen, ist diese gut durchnässt so ist Ihr Schatz auch gut mit Flüssigkeit versorgt.
Sobald Ihr Baby sechs Monate alt ist kann eine Folgemilch wie z.B. die HiPP 2 Combiotik die Beikost ergänzen. Die Umstellung auf eine Folgemilch ist aber kein „muß“. Folgemilchen sind meist sämiger und halten dadurch besser vor. Bei einer Folgemilch ist zudem die Anreicherung mit Vitaminen und Mineralstoffen sowie die Zusammensetzung der Hauptnährstoffe an das ältere Kind, das bereits Beikost erhält, angepasst. Folgemilch hat z.B. den Vorteil, dass die Eisenversorgung eines Babys verbessert wird.
Wenn Ihr Baby mit der Anfangsnahrung 1 gut zurechtkommt, können Sie selbstverständlich auch bei der Anfangsnahrung 1 bis zum Ende des Flaschenalters bleiben.
Ich wünsche Ihnen und Ihrem Liebling weiterhin alles Gute!
Ihr HiPP Expertenteam

Also kann ich Vormittags zum Obst und Mittags zum Gemüse ruhig noch eine Milchflasche zum trinken anbieten, wenn David noch kein ganzes Glas schafft? Ich hab immer Wasser wovon er aber nur max 20-30ml trinkt, weil meine Mutter meinte Obst/Gemüse und hinterher noch Milch ist ein durcheinander.
Bzw habt ihr ja in meinem Post nen Link zu eurem Ernährungsplan beigefügt und da steht drin das auch Vormittags ne Milchflasche sinnvoll wäre in David´s alter von 6,5 Monaten. Also könnte ich das Obstgläschen auch weg lassen und direkt ne Milch machen, er bekommt ja Mittags zum Nachtisch sein Pflaumen und Nachmittags nen Obst-Getreide-Brei.
Er trinkt mir persönlich zu wenig, die Pampers ist nicht ganz leer aber auch nicht wirklich gut gefüllt.
LG und sry fürs reinschreiben
solange Ihr Kleiner noch kein ganzes fleischhaltiges Menü schafft, sollten Sie sogar mit der Milchflasche ergänzen. Sie können Ihr Baby so viel Milch geben bis es satt ist.
Die Milchflasche am Vormittag fällt erst weg, wenn Ihr Kleiner mittags, nachmittags und abends feste Nahrung erhält. Sie können Ihrem Kleinem also bedenkenlos auch am Vormittag noch ein Fläschchen anbieten.
Machen Sie sich nicht zu viele Gedanken ums Trinken.
Ihr Sohn wird erst durstig sein, wenn mehrere Milcheinheiten wegfallen und die Ernährung „fester“ wird.
Bieten Sie immer wieder zwanglos zu und während der Mahlzeiten was zu trinken an. Wenn Ihr Kleiner durstig ist wird er auch Flüssigkeit annehmen.
Ich wünsche Ihnen und Ihrem Liebling weiterhin alles Gute!
Ihr HiPP Expertenteam
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