Allergie

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Wir sind das HiPP Expertenteam - Ernährungswissenschaftler und Mütter und haben jahrelange Erfahrung. Täglich beraten wir seit vielen Jahren im HiPP Elternservice am Telefon, per Mail, über Social Media und via Live-Chat viele Mamas und Papas. Es gibt keine Frage, die wir noch nicht gehört haben. Und wenn doch machen wir uns schlau! Deine Fragen sind also bei uns bestens aufgehoben – wir freuen uns auf deine Nachricht!
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mein Tochter ist 18 wochen, und ich habe seit 1 woche Beikost angefangen. Sie trinkt am Morgen Muttermilch, zwischen 10:30 - 12 uhr isst sie einen gemüse - obstgläßchen, nachmittag und abend immer noch säulingsmilch trinkt sie. Ich möchte fragen, ob der Essplan richtig ist? und was soll ich im nächste woche weiter machen?
Ich habe nur bisschen Sonnenallegie, mein Mann hat manchmal Krabben-Allegie. Und Wie kann ich wissen, meine Tochter ist allergisch auf ein bestimmtes Lebensmittel?
Danke Hipps Team.
Mfg.
eine konkrete Allergie auf ein Lebensmittel kann nur ein Arzt feststellen, z.B. wenn Auffälligkeiten auftreten.
Das ist aber alles gar nicht notwendig. Denn noch ist Ihre Kleine allenfalls „allergiegefährdet“. Das heißt noch lange nicht, dass eine Allergie auftreten wird und auch kann nicht vorausgesagt werden, welche Allergie. Wenn ein Elternteil auf rohe Karotten reagiert, kann das Kind auf Kuhmilch reagieren. Hier gibt es keine direkte Linie.
Generell ist es so. Ist bei Eltern oder Geschwistern eine Allergie (Heusschnupfen, Nahrungsmittelallergie, Neurodermitis oder allergisches Asthma) bekannt, gilt das Kind als Allergie vorbelastet.
Bei Ihrer Kleinen ist das so der Fall.
Allergiegefährdete Kinder sollten die ersten vier Monate ausschließlich gestillt werden oder kann nicht gestillt werden bzw. reicht die Muttermilch nicht aus, können zur Vorbeugung HA-Nahrungen verwendet werden. Diese Maßnahmen helfen wissenschaftlich nachgewiesen das Allergierisiko deutlich zu vermindern.
Durch das Stillen haben Sie also bereits das bestmögliche für Ihre Kleine getan.
Weitere Empfehlungen fürs Beikostalter nach vier Monaten gibt es nicht mehr. Es gibt hier keine Daten, die belegen, dass im Beikostalter eine spezielle allergenarme Ernährung einen positiven Effekt auf die Allergievorbeugung hat.
Die aktuellen Empfehlungen lauten, bei der Ernährung im ersten Lebensjahr nicht mehr alles zu vermeiden, sondern auch bei bestehendem Allergierisiko nach und nach eine vielseitige Kost aufzubauen. Aus Gründen der Allergievorbeugung muss heute auf kein Lebensmittel mehr verzichtet werden, das gilt auch für Zitrusfrüchte, Kuhmilch, Eier und Fisch.
Das „Weglassen“ hilft nicht bei Allergievorbeugung. Es gibt Hinweise darauf, dass die Gabe verschiedener Lebensmittel ab dem 5. und 7. Lebensmonat sogar wichtig für die Toleranzentwicklung des Immunsystems ist. Und im Gegenzug das Meiden von Lebensmitteln das Auftreten von Allergien fördern kann, weil der Körper nicht gelernt hat die Lebensmittel als harmlos zu tolerieren.
Eltern mit Allergie gefährdeten Kindern können ab der Beikost wie alle anderen auch auf unser komplettes Sortiment zurückgreifen.
Meine Empfehlung: Bauen Sie Schritt für Schritt das Gemüse am Mittag zum Gemüse-Fleisch-Brei auf. Der fleischhaltige Brei ist wichtig für die Eisenversorgung Ihrer Kleinen: viewtopic.php?f=11&t=55341&p=690298&hil ... ge#p690298
Viel Spaß beim Löffeln!
Ihr HiPP Expertenteam
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