Ideen für Essensplan

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miguel ist nun fast 11 monate alt. das spucken haben wir dank ihren tipps (weniger grosse mahlzeiten, stattdessen knabbern zwischendurch) gut in den griff bekommen. nur paar mal kommt ein mäulchen voll wieder hoch, aber es ist lang nimmer so extrem. zwei zähnchen hat er inzwischen bekommen, aber so richtig kauen kann er halt damit noch nicht.
momentan sieht sein essensplan so aus:
morgens 250ml 3er milch
mittags menü-gläschen
nachmittags frisches obst mit etwas haferflocken oder zwieback pürriert
abends milchbrei
dazwischen mag er gern mal knäckebrot, zwieback, hefeteilchen, milchbrötchen, waffeln und überall mal mitprobieren. breze und brötchen schafft er nicht, da hat er dann so einen dicken klumpen im mund, den er nicht klein kriegt.
nun hat er schon öfter am wochenende und diese woche auch mittags (weil man mann urlaub hat) voll bei uns mitgegessen, entweder pürriert oder eben knödel oder reis/nudeln mit sosse, schmeckt ihm, klappt gut.
aber ansonsten koch ich immer abends für die familie, denn die kinder kommen mittags unterschiedlich heim, mein mann und der grosse eh erst abends. und ich will schon, dass alle am tisch sitzen und 2x kochen mag ich auch net.
kann man denn miguel denn auch abends sein "warmes" essen geben? wird er davon satt zum durchschlafen? was geb ich ihm stattdessen mittags? seinen milchbrei mag er momentan abends eh nicht so, aber das kann auch sein, dass er da einfach zu müde dazu ist. denn wenn ich ihm jetzt mittags brot oder so gebe (ich würds mal probieren, ob ers runterkriegt), dann fehlt ihm ja noch eine milchmahlzeit am tag, oder?
hab auch schon überlegt, ob ich ihm frühs babymüsli geb und ihm dann abends nach essen noch ne milch, aber ob das dann nicht zu viel ist?
haben sie eine idee?
vielen dank und viele verschneite grüsse aus dem schönen schwabenländle
das ist toll, das wir helfen konnten und das Spucken bei Miguel sich so gut gegeben hat.
Sie machen es richtig, wenn Sie Ihrem Kleinen immer wieder was vom eigenen Essen anbieten. Natürlich sollte das Essen für Ihren Sohn noch kindgerecht sein, d.h. möglichst nicht oder nur sehr wenig gewürzt. So schaffen Sie einen sanften Übergang zur Familienkost. Nehmen Sie doch eine Portion vom Familienessen weg bevor Sie es würzen. Ihr Junge ist noch ein Kind und kein kleiner Erwachsener.
Es spricht gar nichts dagegen die warme Mahlzeit am Abend zu geben. Ein gemeinsames Essen am Tisch macht doch allen viel mehr Spaß. Sie können die Mahlzeiten immer so legen wie es für Miguel und auch den Familienalltag günstig ist. Letztlich kommt es darauf an, dass der Speiseplan in sich ausgewogen ist. Wenn der Tagesplan an sich passt und genug gegessen und getrunken wird, wird Ihr Kleiner nachts nicht vom Hunger oder Durst geweckt.
Mittags kann Ihr Schatz ja eine Brotzeit bekommen. Dazu trinkt er einfach eine Milch. Sie können die Milch in der Flasche geben oder die Milch besser aus dem Becher einüben. Das schont die ersten Zähne. Oder ein Müesli. Noch sollten 400-500 ml Milch inklusive Milchbrei im Plan enthalten sein. Wann Sie diese geben, am besten natürlich über den Tag verteilt, ist egal. Im zweiten Jahr liegt der Milchbedarf dann bei etwa 300 ml oder g.
Beim Brot dürfen Sie verschiedene Sorten ausprobieren. Mal fein gemahlenes Brot z.B. Brot aus fein gemahlenem Vollkornmehl ohne Kruste oder auch Mischbrot und Graubrot... Auch wenn Kinder noch keine Zähne haben, können sie schon kauen. Sie zermalmen dann Lebensmittel mit den Kau- und Kieferleisten. Weiches Brot geht da oft recht gut. Machen Sie zunächst noch die Rinde weg und reichen Sie erst mal ein paar Häppchen Brot zum Brei dazu und beobachten wie sie damit umgeht. Oder geben Sie paar Brotwürfel in eine Milch und füttern das so. …
Liebe Grüße aus dem schneeweißen Pfaffenhofen!
Ihr HiPP Expertenteam
danke für die hilfreiche antwort.
ich hab heute mittag mal wurstbrot ohne rinde ausprobiert, in kleinen stückchen. er hat super gegessen. nur die milch, die ich im becher gereicht hab, hat er leider nicht gewollt. aber dann war er zu müde, so dass ich noch auf flasche umschütten hätte können. morgen probier ich mal das müsli aus. und übermorgen wieder brot und milch aus der trinklernflasche

es kommt immer darauf an, was es für ein „Müesli“ ist.
Ich würde auf jeden Fall zu speziellen Baby- oder Kinder-Müeslis greifen, die eine entsprechende Altersempfehlung tragen. Hier können Sie sicher sein, dass diese für die Ernährung der Kleinen geeignet sind. Nüsse verwenden wir in unseren Müeslis als Zutat nämlich überhaupt nicht.
Allgemein: Sind Spuren von Nüssen in einem Produkt enthalten, sind alle Hersteller immer dazu angehalten dies auf dem Produkt zu vermerken.
Dies ist jedoch idR nur für echte, diagnostizierte Nussallergiker von Belang.
Herzlicher Gruß
Ihr HiPP Expertenteam
allerdings nehme ich schon ab und zu sachen her, die erst ab 1 jahr sind (die früchteriegel sind ja momentan der hit bei miguel), aber ich denke, die 5 wochen werden es auch nicht ausmachen, oder? klar muss man immer darauf achten, ob das kind es dann verträgt.
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