Baby im 6. Monat

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unser kleiner ist nun im 6. Monat und liebt die Löffelkost auch nimmt er gerne über den Tag verteilt 60-100ml Tee und Wasser zu sich

Nun wäre "eigentlich" der Abendbrei dran ABER unser Junior ist ein kleiner Wonneproppen und futtert i.d.R. 6 Mahlzeiten (zwischen 120 und 180 ml).
Nun ist die Frage, ist es ratsam auf den Abendbrei zu wechseln, statt Flasche oder lieber noch eine Weile warten? Derzeit bekommt er einmal die Woche sonntags am Mittag einen Brei (wegen der hohen Nährwerte im Vergleich zur Milch).
Drehen und Krabbeln mag er noch nicht er hat gerade seine Füße entdeckt und bemerkt das sich seine Finger bewegen.
Vielen Dank,
Nicole
hat sich der Mittagsbrei aus Gemüse und Fleisch gut gefestigt, dann kann ein Milchbrei am Abend dazukommen und eine weitere Milch ersetzen.
Und auch „Wonneproppen“ dürfen diesen bekommen. Wenn das Gewicht nicht extrem über die Norm schlägt oder der Kinderarzt Bedenken äußert, dürfen Sie das Gedeihen gelassen sehen. Im zweiten Halbjahr wird Ihr Kleiner sicherlich aktiver werden, robben, krabbeln, sich hoch ziehen und später das Laufen lernen. Das verbraucht Energie und der „Babyspeck“ verschwindet von allein.
Oft spielt es sich zudem so ein, dass zwei Milcheinheiten zu einer Portion Milchbrei zusammenfallen. Des ergibt sich meist von allein, wenn die Beikost umfangreicher wird.
Es grüßt Sie herzlichst
Ihr HiPP Expertenteam
Er hat derzeit (selber ermittelt) 66cm und ca 9kg. Demnach schon einiges an Babyspeck. Würden Sie mit diesen Daten die Einführung des Abendbrei empfehlen? Kann man davon ausgehen, dass wenn er ihn mittags verträgt auch abends keine Bedenken vorhanden sein müssen? Was ist der Unterschied zwischen dem normalen Brei und dem Abendbrei?
Was mir aufgefallen ist, wenn er ein Gläschen oder mal einen Brei bekommt, dann meldet er sich nach 3 Stunden mit einem riesigen Hunger. Ist das normal?
Vielen Dank für Ihre schnelle Hilfe!
Nicole
Er isst 4-5 Flaschen zwischen 120 und 180 ml (insgesamt zwischen 700 und an heftigen Tagen 800ml). Dazu mittags ein Gläschen zwischen 160 und 190g. Täglich 60-100 (gestern in Verbindung mit dem Brei ca 150g mittags 170ml Tee und Wasser). Was anderes bekommt er nicht.
Achso er bekommt die 1er Milch.
Ist das zuviel?? Mache ich etwas falsch?
Vielen Dank,
Nicole
zunächst einmal frage ich Sie zurück. Was glauben Sie denn falsch zu machen? Ich sehe da beim bestem Willen nichts.
Die Milchmenge, die Ihr Sohn trinkt, ist in keiner Weise hoch, sondern völlig durchschnittlich. Und mittags ein Gläschen (Gemüse-Fleisch-Brei) ist ebenfalls nicht außergewöhnlich. Vom Essen her ist aus meiner Sicht nichts einzuwenden und auch nicht zu erklären, warum das Gewicht der Größe davon galoppiert ist. Was sagt denn der Kinderarzt zum Gedeihen Ihres Kindes. Sicher überwacht Ihr Kinderarzt die Entwicklung und das Gedeihen Ihres Jungen. Er kennt Ihren Sohn und kann den Verlauf richtig einordnen.
Es kommt vor, dass Größe und Gewicht schubweise vorwärts gehen. Manche Kinder legen an Gewicht zu und erst zeitversetzt zieht die Körpergröße nach. Wie es in Ihrem Fall einzuordnen ist, muss letztlich ein Arzt beurteilen. Wie schon geschrieben, verliert sich der Babyspeck in der Regel wenn Kinder in das mobilere Alter kommen.
Meiner Meinung nach, ist die Ernährung völlig normal und es spricht auch nichts dagegen den Milchbrei am Abend einzuführen. Dieser ersetzt ja eine Milcheinheit. Bei manchen Kinder, die häufige, kleinere Schoppen trinken sogar auch zwei Fläschchen. Aber das ergibt sich dann automatisch so. Auch ist der Milchbrei keine schlimme „Kalorienbombe“. Er liefert wichtige Nährstoffe und sorgt für eine angenehme Sättigung.
Alle unsere Milch-Getreide-Breie sind Milchbreie und können abends gefüttert werden.
Zu den Milchbreien sagt man umgangssprachlich auch "Abendbrei", weil diese bevorzugt am Abend vor dem Schlafen gehen gereicht werden. Aber korrekter ist der Begriff Milchbrei oder Milch-Getreide-Brei.
Mein Vorschlag: Bieten Sie mittags eine Portion Menü (Gemüse mit Fleisch) und ein paar Löffelchen Früchte als Nachtisch und abends eine Portion Milchbrei an. Ansonsten gibt’s Milch nach Bedarf. Das kann mal nach drei Stunden sein oder später. Halten Sie sich bei der Zubereitung einfach an die Dosierung auf der Packung und nutzen dabei den original beiliegenden Messlöffel. Und wenn ihr Kleiner das mag, kann er mit Getränken wie Wasser oder Babytee seinen Durst stillen.
Viele liebe Grüße
Ihr HiPP Expertenteam
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