2. Breinahrung, jetzt wird Fläschchen verweigert

Expertenrat zum Beikost-Start: Speiseplan, erstes Löffelchen, Trinken und vieles mehr!

Expertenforum

BumblebeesMom
29. Sep 2021 10:24
2. Breinahrung, jetzt wird Fläschchen verweigert
Hallo liebes Hipp -Team,

unsere Kleine ist jetzt 25 Wochen und bekommt ihre 2. Breinahrung. Da sie den Milchbrei mittags (120-130g) besser verträgt gibt's abends ein gläschen und anschließend ein wenig Obstmus (insgesamt 130-140g). Seit letzter Woche will sie aber tagsüber überhaupt kein Fläschchen mehr, das ist ein richtiger Kampf. Nachts im Halbschlaf möchte sie eins, ca 160ml und abends so ca 2-3 Std nach dem Gläschen hat sie Hunger, das sind ca auch 120-140ml je nach dem. Aber sonst macht sie den Mund nicht auf, lässt es einfach raus laufen...sie hat eine Trinklernflasche mit Wasser, wenn ich sie lasse würde sie die alle machen aber ich dachte sie darf nicht so viel Wasser wegen den Nieren? Eigentlich wollte ich mit dem 3. Brei noch warten, aber aus der Not raus hat sie jetzt heute morgen einen Getreide-Obst-Brei mit Premilch bekommen und heute Mittag dann Milchbrei... ich würde gerne wissen, wieviel Wasser darf sie zusätzlich trinken und ist das mit nicht ganz 6 Monaten ok:
Morgens GOB mit Pre ca 120g
Mittags Milchbrei 120g
Nachmittags bisschen Obstmus
Abends Menü und anschließend Obstmus 120g
Abends/nachts ca 260ml pre
Reicht das aus? Ich kann sie ja nicht zwingen zu trinken und ich hab schon Obst drunter gemischt, Möhrensaft, Tee, andere Flaschen, andere Schnuller... alles erfolglos...

Vielen Dank für die Hilfe
HiPP-Elternservice
29. Sep 2021 16:28
Re: 2. Breinahrung, jetzt wird Fläschchen verweigert
Liebe „BumblebeesMom“,

Sie haben völlig recht, ein Baby kann und soll nicht zum Trinken gezwungen werden.

Aber machen Sie sich keine Gedanken! Mit den zwei Portionen Milchnahrung sowie dem Milchbrei am Mittag kommt Ihre Tochter schon recht gut auf die empfohlene Milchmenge von 400-500ml/g.

Gut zu wissen: die Portion Milchbrei am Mittag (120g) wird z.B. bereits als 120 g/ml Milch im Speiseplan eingerechnet.

Eine Milchflasche am Morgen wäre natürlich zum Start in den Tag auch weiterhin nicht schlecht, aber üben Sie keinen Druck aus. Bieten Sie die Milch immer wieder an, vielleicht klappt es ja in Kürze wieder und es ist momentan nur eine „Phase“.

Möchte Ihr Mädchen die Milch am Morgen auch weiterhin nicht trinken, akzeptieren Sie das. Nehmen Sie dann – wie auch heute Morgen – einen dritten Brei in den Speiseplan auf, und bieten als Alternative die Getreideflocken mit Milch zum Löffeln an.

Bitte sehen Sie das Füttern nie als „Kampf“ an. Es werden noch viele Phasen auf Sie zukommen, in denen Ihre Kleine bestimmte Vorlieben auslebt und Sie als Mutter schier an den Rand der Geduldsgrenze bringt. Aber bleiben Sie ruhig und gelassen, es kommt wie es kommt, und Sie können und wollen eh nichts erzwingen.

Ihre Tochter hat schon richtig Freude an der Beikost gefunden. Bestärken Sie Ihre Kleine darin, und steigern Sie die Breimengen ganz im Tempo Ihres Mädchens.

Was die Flüssigkeitsmenge insgesamt angeht, lautet die Empfehlung im 2. Lebenshalbjahr mindestens 400ml – die Trinkmilch mit eingerechnet. Lassen Sie Ihr Mädchen daher ruhig Wasser zu den Mahlzeiten (und bei Bedarf auch zwischendurch) trinken. Eine gewisse Kontrolle über die Trinkmenge ist aber tatsächlich sinnvoll, gebe ich Ihnen recht, denn das Trinken sollte nicht auf Kosten der festen Nahrung gehen.

Ich wünsche Ihrer Tochter auch weiterhin einen guten Appetit!

Viele Grüße
Ihre HiPP Expertin
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