Beikostplan

Expertenrat zum Beikost-Start: Speiseplan, erstes Löffelchen, Trinken und vieles mehr!

Expertenforum

Buttercup2020
9. Mai 2021 21:27
Beikostplan
Liebes Expertenteam,

meine Tochter wird am 15.08.21 9 Monate alt. Wir haben mit knapp 4 1/2 Monaten mit der Beikost angefangen weil sie deutliche Anzeichen gezeigt hat, haben sie langsam an alles gewöhnt, nie zu schnell gewechselt und sind jetzt bei folgendem Speiseplan angelangt:
-Morgens nach dem aufstehen bekommt sie auf Empfehlung des Kinderarztes noch ihre Pre Milch. (200ml Hipp Bio Combiotik Pre) meist gegen 8 Uhr
-mittags gegen 12 Uhr isst sie 190g Mittagsbrei
-als zwischenmahlzeit gibt es entweder eine kleine Portion Obst-Getreide-Brei oder nur Obst
-gegen 17:30 dann Milchbrei (190g Grießbrei, Emmer, Einkorn...)
Zwischendrin gebe ich ihr immer ihren Becher mit Wasser oder stark verdünntem Saft oder Tee.
Aktuell geht sie erst um 21 Uhr schlafen und möchte dann vorher immer noch eine Flasche Pre Milch.
Nachts meldet sie sich 1-2x und möchte ihre Milch, sodass wir auf 3-4 Flaschen a 200 ml am Tag kommen.

Wann sollen wir denn morgens die Milch ersetzen, muss es zwingend jetzt bald sein? Und wenn wir anfangen, was geben wir ihr stattdessen.

Wir lassen sie schon immer alles gesunde unter Aufsicht am Esstisch kosten (Gurke zum Beispiel, seit neustem nagt sie manchmal an einem Stück Brot)

Meine Hebamme und der Kinderarzt sind sehr zufrieden, sie ist ein sehr aufmerksames, sehr aktives Kind das viel in Bewegung ist. Trotzdem war sie von Anfang an immer an der 97. Perzentile was ihr Gewicht anging. Selbst in den ersten Monaten wo sie ausschließlich pre Milch bekommen hat und nie mehr getrunken hat als für das jeweilige Alter empfohlen.

Vielen Dank schonmal:-)
HiPP-Elternservice
10. Mai 2021 13:37
Re: Beikostplan
Liebe „Buttercup2020“,

schön, dass sich Ihr kleines Mädchen so toll entwickelt und die Hebamme und der Kinderarzt zufrieden sind.

Auch der Ernährungsplan Ihrer Kleinen gefällt mir wirklich gut - weiter so!
Am Morgen dürfen Sie gerne noch weiterhin bei der Milch bleiben. Die Milch bleibt das erste Jahr über der ideale Start in den Tag. Sie liefert nach einer langen Nacht Energie und Flüssigkeit gleichermaßen.

Gegen Ende des ersten Lebensjahres – meist so ab dem 10. Monat - oder wenn die Milch am Morgen einmal nicht mehr ausreicht, können Sie als milchhaltige Mahlzeit auch ein reichhaltigeres Milchfrühstück anbieten: ein weiterer Milchbrei oder ein Baby-Müesli wie das HiPP Baby Bircher Müesli ( https://shop.hipp.de/beikost/produkte/b ... -2519.html ) sind dann typische Mahlzeiten am Morgen.

Für Sie zur Orientierung: im Laufe des zweiten Lebenshalbjahres braucht Ihre Kleine noch etwa 400-500ml/g Milch und „Milchhaltiges“ wie Milchbrei. Meist teilt sich das auf in morgens eine Milch (200-250 ml) plus abends eine Portion Milchbrei (200-250 g). Das ist einfach eine Richtung in die es in der nächsten Zeit gehen soll.

Ihre Tochter wird nun lernen, sich am Tag richtig satt zu essen, so dass die nächtliche Milch weniger wird und irgendwann gar nicht mehr notwendig ist. So auch bei der Abendmahlzeit: hier darf sich Ihr Mädchen ordentlich satt löffeln und Sie dürfen ruhig eine üppigere Portion anbieten oder ein zweites Gläschen öffnen. Gehen Sie hier ganz nach dem Appetit Ihrer Tochter vor. So wird das Milchfläschchen und der Milchbrei bald zu einer Mahlzeit am Abend verschmelzen und das Milchfläschchen im Anschluss an den Abendbrei wird bald nicht mehr notwendig sein. Der Abendbrei wird dann einmal die letzte Mahlzeit am Tag darstellen. Irgendwann reicht ihrem Kleinen dann in der Nacht nur noch etwas Wasser gegen den Durst aus.

Noch eine Idee: Sie können auch probieren, die Milch in der Nacht zu reduzieren und ausschleichen zu lassen. Ruhig erst einmal eine Milchflasche. Das Ausschleichen der nächtlichen Fläschchen klappt gut, wenn Sie Schritt für Schritt die Pulvermenge reduzieren, so kann sich Ihre Kleine langsam daran gewöhnen. Dazu einfach immer weniger Pulver ins Wasser geben und - das ist wichtig - unbedingt auch in der Gesamtmenge zurückgehen. Also nicht nur verdünnen, sondern auch immer weniger als Trinkmenge reichen.

Hat Ihr Mädchen schon so großes Interesse an der Familienkost, kann diese nun gerne Schritt für Schritt dazukommen. Die Familienkost kann etwa ab dem 10. Monat eingeführt werden. Gehen Sie hier am besten ganz in dem Tempo Ihres kleinen Schatzes vor.
Zu ihrem Brei können Sie nun immer etwas mehr Fingerfood vom Familientisch, wie Kartoffeln, Nudeln und gedünstetes Gemüse dazu reichen. So schaffen Sie einen sanften Übergang zur Familienkost zum Ende des ersten Jahres. Achten Sie immer darauf, dass Ihr Mädchen mit den Stückchen gut zurechtkommt. Die Probierhäppchen und Gerichte sollen weiterhin kindgerecht sein, d.h. möglichst nicht gesalzen und wenig gewürzt, nicht scharf, frittiert und fettig.

Alles Liebe und weiterhin einen guten Appetit!

Herzliche Grüße
Ihre HiPP Expertin
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