Abendbrei

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es heißt doch, wenn ein neues Lebensmittel eingeführt wird, sollte man es drei Tage lang geben um zu sehen wie das Kind darauf reagiert. Wie ist das denn mit dem Abendbrei, wenn ich mit diesem anfange, dann habe ich doch auf einmal mindestens 2 bis 3 neue Lebensmittel gleichzeitig? Ist das bei dem Abendbrei dann nicht mehr so wie bei der Mittagsmahlzeit? Wenn ich den Abendbrei selbst zubereite, kann ich dann H-Vollmilch nehmen? Die Breipulver von Hipp sind ja mit Folgemilch.
Liebe Grüße, Trixi294
schön, dass Sie mit der Beikost bei Ihrem Baby bereits beim Abendbrei angelangt sind!
Sie haben Recht, ein Abendbrei besteht aus mehreren Zutaten wie Milch, Getreide, Obstflocken etc. Da Ihr Baby aber bereits durch die eingeführte Mittagsmahlzeit an feste Nahrung gewöhnt ist und auch der Darm sich mit der Verdauung umgestellt hat müssen Sie beim Einführen des Milchbreis nicht mehr so vorsichtig vorgehen. Bieten Sie doch einfach die ersten 2 Abende ½ Portion des Milchbreis an und im Anschluß noch eine kleine Portion Muttermilch bzw. Flaschenmilchnahrung zum Satttrinken, dann kann Ihr Baby sich auch bei der Abendmahlzeit langsam darauf einstellen. Am dritten Abend bieten Sie dann bereits die volle Portion Brei an und im Anschluss daran noch etwas Wasser oder ungesüßten Tee als Durstlöscher.
Zur Zubereitung eines Milchbreis mit HiPP Bio-Getreidebreien können Sie HiPP Säuglingsmilchnahrungen, Milch (halb Milch, halb Wasser, auch H-Milch ist geeignet) oder Muttermilch verwenden.
Herzliche Grüße und Ihrem Baby auch weiterhin guten Appetit!
Ihr HiPP Expertenteam
kann ich diese auch verwenden oder sind da zuwenig Inhaltsstoffe drinn für meine fast 6Monate alte Tochter?
Ich hatte jetzt mal gelesen, dass man Mais und Erbsen erst mit 9Monaten einführen soll, in den Hipp-Gläsern ist das Gemüse ja bereits nach dem 4.Monat vorhanden?
Wenn ich ein Gläschen habe, indem 3 Lebensmittel drinn sind, die mein Kind noch nicht kennt, verhält es sich da wie bei dem Abendbrei (da schon mehrere Lebensmittel bekannt sind, ist es nicht mehr so dramatisch wenn drei neue innerhalb von 3Tagen dazu kommen)
Was muss ich bei dem Getreidebrei beachten um das Risiko für eine Allergie so gering wie möglich zu halten?
Kuhmilch (auch H-Milch) soll man doch nicht vor dem 1. Lebensjahr geben, wegen dem hohen Eiweißgehalt.
Wie ist das, je später ich mit Kuhmilch und Getreide anfange umso geringer ist das Allergierisiko?
Vielen Dank im Voraus
schön, dass Sie sich nochmal mit Ihren Fragen melden! Sie können generell jede Milchnahrung verwenden. Wenn Sie noch Pre Milch übrig haben, spricht nichts dagegen den Brei mit dieser Milchnahrung anzurühren. Später würde ich eine Folgemilch nach dem 6. Monat verwenden. Damit wird der Eisenhaushalt Ihres Babys noch besser unterstützt.
Kuhmilch ist zwar als Trinkmilch bis zur Vollendung des 1.Lebensjahres nicht geeignet, als Zutat bei einem Milch-Getreide-Brei ist Kuhmilch im Beikostalter jedoch möglich.
Bei der Beikost und dem Thema Allergierisiko hat sich ziemlich viel getan. Es gibt ab der Beikost keine Unterschiede mehr zu den Kindern, die keine Veranlagung zur Allergie mitbringen. Neuere wissenschaftliche Empfehlungen lauten, bei der Ernährung im ersten Lebensjahr nicht mehr alles zu vermeiden, sondern auch bei bestehendem Allergierisiko nach und nach eine vielseitige Kost aufzubauen, um das Immunsystem zu trainieren.
Eine spezielle, allergenarme Ernährung ist also nicht mehr notwendig. Auch muss aus Gründen der Allergievorbeugung auf kein Lebensmittel (wie früher gerne Ei, Fisch oder Milch) verzichtet werden. „Weglassen“ hilft nicht bei Allergievorbeugung. Im Gegenteil, es gibt Hinweise darauf, dass das Meiden von Lebensmitteln das Auftreten von Allergien fördern kann, weil der Körper nicht gelernt hat, diese Lebensmittel als harmlos zu tolerieren.
Bei der Auswahl unsere Gemüse überprüfen wir natürlich, ob sie für Babys geeignet sind, und ab welchem Alter sie angeboten werden. Dafür legen wir ernährungswissenschaftliche Aspekte zugrunde sowie das Wissen um die spezielle Verdauungsphysiologie von Babys und Kleinkindern.
Auch Erbsen eignen sich schon für die Kleinsten. In unserem Menü-Gläschen Gemüsereis mit Bio-Hühnchen z.B. sind die Kombination der Gemüsesorten und die Menge der Erbsen genau auf die Bedürfnisse des Babys abgestimmt, damit Babys empfindlicher Organismus nicht belastet wird. Beobachtungen zeigen, dass Babys das Gläschen sehr gut vertragen.
Sie können jetzt ohne Bedenken auch Gläschen mit mehreren Zutaten übergehen! Lediglich beim Beikoststart geht man behutsam mit der Einführung der einzelnen Gemüsesorten um. Im fortgeschrittenen Beikostalter ist das nicht mehr nötig.
Ich wünsche Ihnen und Ihrem Baby weiterhin alles Gute!
Ihr HiPP Expertenteam
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