Familienkost

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ich weiß nicht, ob ich bei euch noch richtig bin, da es um Familienkost geht. Nachdem ihr mir aber schon so oft weitergeholfen habt, schreibe ich einfach mal drauf los.
Maxi ist jetzt knapp 16 1/2 Monate alt. Vor gut 3 Wochen hatten wir große Schwierigkeiten mit dem Essen. Normalerweise betrifft das bei uns immer nur das Mittagessen, dieses Mal hat es aber den ganzen Tag betroffen. Bis wir schließlich draufgekommen sind, sie mag die Hipp-Gläschen nicht mehr. Gut, kein Problem, wir wollten ja sowieso auf Familienkost umstellen.
Nun bin ich aber sehr unsicher, was die Menge und die Auswahl betrifft. Als Mama will man ja nur das Beste für sein Kind.
Wenn es mal schnell gehen muss, dann gibt es die Hipp-Kinderteller, die mag sie noch. Je nachdem, wie gut es ihr schmeckt (Spaghetti und Lasagne sind unsere Favoriten), isst sie zwischen 190-250g. Wenn ich aber frisch koche, so schaffen wir gerade mal 55-110g.
Ist das normal, sättigt unsere Essen so viel mehr? Oder ist es so, dass sich hier, wie bei der Beikost-Einführung die Mengen von selber steigern?
Die Auswahl reicht von Putenfleisch mit Risibis, bis Spaghetti Carbonara oder Würstel mit Kartoffeln und Gemüse....
Abnehmen tut sie jedenfalls nicht. Das Gewicht steigt zwar langsam, aber kontinuierlich.
Welches Gemüse ist für Kleinkinder besonders geeignet? Erbsen mit Mais und Karotten, zumindest in der tiefgekühlten Version, mag sie gar nicht.
Und wie kann ich ihr Spinat schmackhaft machen. Die Gläschen hat sie damals sehr gerne gegessen, aber Spinat-Zwutschgerl oder letztens Spinat-Ricotta Nockerl verweigert sie total. Ich habe jetzt mal "grüne Nudeln" (also mit Zucchini und Spinat) gekauft und versuche es damit. Aber vielleicht habt ihr da Tipps!?
Ziemlich wählerisch der kleine Zwerg, oder?

Vielleicht habt ihr auch Tipps, zu unserem Tagesplan?
~ 08.00 80g Müsli (mit Milch), kleine Scheibe Schwarzbrot
Obst, Wasser und Kakao nach Bedarf
Vormittag Ich stelle ihr einen Teller mit Obst auf den Tisch, von dem
sie essen darf. Manchmal gibt es auch 100-120g Jogurt
Mittag Hipp Menü oder selber gekocht (Mengen schwanken)
als Nachtisch einen Fruchtzwerg oder ein kleines Jogurt
(kommt drauf an, ob wir Vormittag schon eines gegessen
haben)
Nachmittag Ich stelle ihr einen Teller mit Gemüse auf den Tisch, von dem
sie essen darf. Manchmal holen wir zusätzlich vom Bäcker
eine Kleinigkeit.
Abend Hipp Grießbrei oder Schwarzbrot mit Käse, Wurst und Gemüse.
Obst und Gemüse isst sie wirklich sehr brav. Natürlich darf sie ab und an auch Dinkel-Kekse oder ein Schokobon naschen.
Beim Mittagessen, haben wir auch die optimale Zeit noch nicht gefunden. Sie macht normalerweise zwischen 12.00/12.30 ihren Mittagsschlaf für 1-1 1/2 Stunden. Ich habe schon versucht, ihr vorher das Mittagessen zu geben und auch nach dem Mittagschlaf. Teilweise funktioniert es nach dem Schlafen besser (weil auch mehr Zeit zum hungrig werden), aber ich persönlich finde 14 Uhr einfach zu spät für ein Mittagessen.
Ich habe schon überlegt, ob ich die warme Mahlzeit nicht auf den Abend lege, dann könnte auch Papa mit uns essen.
Habt ihr hier ein paar Tipps für mich.
Es tut mir leid, dass das jetzt so ein langer "Roman" geworden ist. Vielleicht könnt ihr mir meine Fragen beantworten bzw. ein paar neue Ideen liefern, an die ich noch nicht gedacht habe.
Liebe Grüße aus Österreich,
Claudia und Maxi
es ist klar, dass Umstellungszeiten sowohl für Sie als auch für Maxi zunächst ein neuer Schritt sind und etwas Zeit brauchen, bis sich alles eingespielt hat.
Sicher wird Ihr Kleiner sich immer mehr Fertigkeiten aneignen und an das Neue gewöhnen. So werden die Mengen automatisch etwas ansteigen. Aber keine Sorge, solange Ihr Spatz mit Freude und Spaß dabei ist und wächst und gedeiht, brauchen Sie sich keine Gedanken machen.
Beginnen Sie erst einmal mit wenigen Lebensmitteln, die allgemein gerne gegessen werden wie z.B. Kartoffeln, Nudeln, gängiges Gemüse wie Karotten, Zucchini, Kohlrabi. Jede neue Beschaffenheit, Konsistenz und jeder neue Geschmack brauchen Gewöhnung. Kombinieren Sie nach und nach neue Lebensmittel in kleinen Mengen zum Gewohnten. Beim Fleisch macht mageres Hackfleisch beim Kauen die geringsten Probleme, aber auch zartes, schonend gegartes Geflügel ist denkbar.
Wenn Sie bei der Speisenauswahl einfach darauf achten und schonend gegartes, mild gewürztes, gut verträgliches Essen anbieten können Sie nicht viel verkehrt machen. Kinder bevorzugen oft einfaches Essen und nicht zu viel „Zusammengemischtes“.
Der Speiseplan, den Sie beschreiben ist wunderbar. Behalten Sie das ruhig so bei und tasten Sie sich langsam an eine größere Vielfalt. Manchmal ist es sinnvoll bewährte Baby- und Kleinkindkost zu nehmen und schrittweise kleine Mengen Tischkost dazu zu kombinieren.
Grundsätzlich ist es für die Mittagsmahlzeit natürlich wichtig, dass Ihr Junge frisch und munter ist und Geduld aufbringt. Die eigentliche warme Mahlzeit als gemeinsames Familienabendessen kann sehr angenehm und schön sein – gemeinsam schmeckt es einfach am besten. Vielleicht kommt das bei Ihrem Spatz noch besser an.
Versuchen Sie ruhig, ob das eine Möglichkeit wäre. Mittags gibt es dann das, was ursprünglich abends auf dem Speiseplan stehen würde. Zunächst ein Milchbrei, dann vielleicht ein Müesli, irgendwann vielleicht eine kleine Mahlzeit wie eine Suppe mit einer Joghurt- oder Quarkspeise zum Nachtisch oder Pellkartoffeln mit Kräuterquark.
Gehen Sie ruhig und gelassen weiter, Maxi wird sich immer besser mit dem Familienessen anfreunden und damit zurechtkommen.
Ich wünsche Ihnen und Ihrem kleinem Spatz weiterhin alles Gute!
Ihr HiPP Expertenteam
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