Verweigerung der Flasche

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meine Kleine (20 Wochen) verweigert schon seit der Geburt komplett die Flasche

Dafür trinkt sie alles gerne vom Löffel oder aus einem Becher, ABER auch nur in seeeehr geringen Mengen z.B. ca. 20ml Milch und dann ist Schluss. Seit 3 Wochen gibt es Mittags Beikost und seit 2 Abenden Brei, alles kein Problem, aber wie gesagt KEINE Flasche. Damit sie genug Flüssigkeit kriegt mische ich meistens 3-4 Löffel Tee oder abgekochtes Wasser unters Essen.
Eigentlich wollte ich ab März wieder arbeiten, aber das dürfte sich schwierig gestalten. Haben Sie evtl. noch einen Tip, wie ich ihr die Flasche schmackhaft machen könnte?
Danke schon mal für eine Antwort!
schön, dass Sie uns um Rat fragen.
Mein oberster Tipp an Sie: versuchen Sie einmal „weniger“. Dieser Druck, den Sie sich selbst machen, überträgt sich auch auf Ihre Kleine. Babys spüren das genau, wenn Eltern etwas so unbedingt wollen und können es oft doch noch gar nicht leisten. Und dann klappt es gar nicht.
Gehen Sie das zusätzliche Trinken viel gelassener an. Noch sind Getränke gar nicht so wichtig.
Mit der Einführung von Beikost erfolgt die Flüssigkeitszufuhr genauso wie in den ersten Lebensmonaten über die Milch. Die Milch, die Ihre Kleine noch erhält, trägt immer noch zu einem ausgeglichenen Flüssigkeitshaushalt bei. Zusätzliche Flüssigkeit wird dann notwendig, wenn zwei komplette Breimahlzeiten eingeführt sind und dadurch Milcheinheiten wegfallen.
Sie können also langsam beginnen, Ihr Baby an zusätzliches Trinken zu gewöhnen. Aber richtig notwendig ist das noch nicht. So wie es aussieht, hat Ihr Kleine noch kaum Durst. Seien Sie also nicht enttäuscht, weil das Trinken nicht gleich so umfangreich klappt.
Löffel und normaler Becher sind ideal. Dabei müssen es noch keine riesen Mengen sein. Ein paar Schlucke reichen schon aus. Den Becher dabei bis zum Rand mit Flüssigkeit füllen, damit die Lippen beim Trinken gleich benetzt werden und das Baby so automatisch seinen Mund öffnet.
Setzen Sie sich mit März nicht zu sehr unter Druck. Bis dahin vergehen noch einige Wochen. Im Leben Ihrer kleinen Tochter ist das eine sehr lange Zeit, da kann sie noch viel lernen und sich weiterentwickeln.
Möchten Sie das Stillen durch Fläschchen ersetzen, dann bevorzugt eine Stillmahlzeit nach der anderen wochenweise. Fangen Sie mit der Stilleinheit an, bei der Sie das Gefühl haben, es hat sich noch nicht wieder so viel Milch in der Brust angesammelt. In der Regel ist das nicht die morgendliche Stilleinheit, denn über die Nacht konnte sich gut Milch bilden.
Das Abstillen bzw. Abschied nehmen von der Brust fällt den Kindern ganz unterschiedlich leicht bzw. schwer. Geben Sie Ihrer Tochter dafür genug Zeit sich einzustellen. Das Stillen ist ja nicht nur reine Ernährung, es gibt Geborgenheit und Sicherheit. Das Stillen ist etwas, das Ihr Kleine von Geburt an kennt. Es ist verständlich, wenn sie diese liebe Gewohnheit nicht so ohne weiteres aufgeben will.
Aber wenn Sie ohne Druck und Zwang vorangehen, und einen Schritt nach dem anderen gehen und selbst den Mut nicht verlieren, wird sich das bestimmt alles nach und nach einspielen.
Es grüßt Sie herzlichst
Ihr HiPP Expertenteam
geduldig bin ich schon sehr, denn ich versuche das mit der Flasche bereits seit gut 2 Monaten immer mal wieder d.h. 1x täglich nachmittags aber auch nicht jeden Tag, denn manchmal wird sie so wütend, dass sie (trotz Hunger) erstmal nicht von der Brust trinken will und das macht mich dann schon traurig. Dann verschieben wir das mit dem Probieren der Flasche um 2-3 Tage. Es ist wochenweise auch körperlich sehr anstrengend für mich, das sie oft alle 2 Stunden trinken will - auch nachts!
ich probiere ihr jetzt mal einen vollen kleinen Becher Muttermilch anzubieten

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