Nachtflasche

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gast.1552686
29. Jan 2013 11:55
Nachtflasche
Liebes Team,

Ich hätte da mal eine Frage.
Mein Sohn wird in wenigen Tagen 9 Monate alt.
Er Trinkt Nachts um ca. 2 Uhr eine Flasche Milch 2, aber mit 5 Löffeln milch statt 7.
Zwischen 10.00 und 11.00 Uhr gibt es ein Glas mit Obst und Getreide.
Gegen 13.30 entweder ein Menü oder selbst gekochtes Gemüse.
gegen 17.30 Obst -Getreide Brei und
gegen 20.30 Abend Brei.
Trinken tut er sehr wenig.

Wie kann ich die Nacht Flasche abschaffen, ich hätte lieber gern das er die Flasche später Trinkt, wegen der Flüssigkeit aber beibehält. Ich habe halt die Hoffnung das er dann besser schläft im Moment schläft er sehr unruhig und wird oft wach.

Ich hoffe Sie haben eine Idee

Mfg
HiPP-Elternservice
29. Jan 2013 14:24
Re: Nachtflasche
Liebe „sabim1“,
wenn ich Ihren Plan richtig lese, bekommt Ihr Sohn morgens keine Milch, der Tag startet quasi mit dem zweiten Frühstück, einem Obst-Getreide-Brei.

Letztlich müssen Sie es schaffen die nächtliche Milch auf den Morgen zu verlegen. Das ist in diesem Alter sehr wohl möglich. Und das wäre für alle angenehmer und auch besser für die ersten Zähnchen Ihres Kleinen. Die Milch sollte von der Menge auf jeden Fall erhalten bleiben, damit Ihr Schatz ausreichend mit Milch und Kalzium versorgt bleibt.

Ich würde Ihnen gerne was anderes sagen. Aber hier hilft nur konsequentes Entwöhnen der Nachtflasche. Möchten Sie wirklich eine Veränderung - das ist vor allem anderen entscheidend - müssen Sie an dieser Schraube drehen und Ihr Sohn wird mit Ihrer Hilfe lernen, ohne Milch in der Nacht auszukommen.

Dazu würde ich - wie Sie es schon begonnen haben - die Milch ausschleichen, also immer weniger Pulver anrühren und auch die Trinkmenge nach und nach reduzieren. Das ist ein guter Weg die Kleinen von der Nachtflasche zu entwöhnen. Versuchen Sie Ihren Jungen mehr und mehr anderweitig zum Wiedereinschlafen zu bringen. Spieluhr, Schmusetuch mit Geruch von Mama, streicheln und gut zureden. Gehen Sie konsequent einen Schritt nach dem anderen. Das bedeutet bestimmt einige „unruhige Nächte“ für Sie, mit Protest und Ablehnung. Es kann ein-zwei Wochen oder gar länger dauern.

Haben Sie kein schlechtes Gewissen, wenn Sie nachts gar nichts mehr anbieten. Helfen Sie Ihrem Sohn vielmehr von allein wieder in den Schlaf zurückzufinden. Dann haben Sie alle was davon, wenn Sie und Ihr Schatz durchschlafen können und dazu noch die Zähne Ihres Kindes schonen. Ich drück Ihnen die Daumen fürs Durchhalten!

Herzlicher Gruß
Ihr HiPP Expertenteam

Achten Sie weiter auf die Flüssigkeitszufuhr. Gerade nach dem Abendessen und vor dem Zähne putzen und zu Bett gehen. Denn es kann in der Nacht auch der Durst sein, und Ihr Junge verlangt halt aus Gewohnheit eine Milch.
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