Probleme mit Beikost, zwei Flaschen nachts

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gast.1524634
27. Jan 2013 09:49
Probleme mit Beikost, zwei Flaschen nachts
Wir haben ein großes Problem: Unser Sohn, jetzt 9 Monate alt, isst derzeit sehr schlecht: Morgens nimmt er nur die Flasche, das Gemüse-Gläschen mittags ist er zur Hälfte, Obst nachmittags isst er drei Löffel, ähnlich verhält es sich mit dem Abendbrei. Zwischendurch geben wir ihm, weil er halt Hunger hat, die Flasche (Hipp Combiotik Nr. 1). Kurz vor dem Schlafengehen kriegt er dann nochmals die Flasche (210ml). Da er tagsüber nicht gut isst, verlangt er nachts zweimal die Flasche, manchmal auch dreimal und ist insgesamt unruhig. Wir haben schon probiert die Flasche nachts dünner zu machen, da er ja nachts nicht mehr so viel trinken sollte, aber er hat eben Hunger.

Wir haben nach einem guten Start mit Beikost schon einige Aufs und Abs durch, haben ihm, wenn er nicht gegessen hat, einfach die Flasche gegeben.Nun sind wir etwas unsicher, ob wir ihn daran gewöhnt haben zu wissen "Wenn ich nicht esse, geben sie mir ja eh die Flasche". Andererseits hielten wir bislang nix davon, den Kleinen Hunger leiden zu lassen. Wir wollten auch eine angespannte Essenssituation vermeiden und ihn nicht zum Essen zwingen.
Was sollen wir tun?
- ihm einfach nur die Flasche geben, dass er satt ist?
- konsequent nachmittags nur "feste" Nahrung anbieten und auf Hunger bauen?
- wie bisher weitermachen, das heißt Brei anbieten und wenn er nicht isst und Hunger hat, die Flasche geben.

Vielen Dank im Voraus! :cry:
HiPP-Elternservice
28. Jan 2013 12:47
Re: Probleme mit Beikost, zwei Flaschen nachts
Liebe „storchenmutter“,
das ist nicht so pauschal zu beantworten. Ich sehe es wie Sie, dass man die Kleinen zu nichts zwingen soll, das Essen soll eine positive Erfahrung darstellen und mit Freude verbunden sein. Allerdings merken und lernen Babys auch recht schnell, welches Verhalten zu welchem Ziel führt. Da das Saugen oft bequemer ist als das Löffeln, denn dieses erfordert aktive Mitarbeit, wird dies von einigen Babys gerne bevorzugt.
Ich würde schon mal den Hunger zum Gehilfen machen. Mag Ihr Junge z.B. mittags nicht weiteressen, dann erst mal eine Pause machen und wieder mit dem Brei versuchen. Sonst lernt Ihr Sohn in der Tat nur, dass er halt ein paar Löffel essen muss und dann ablehnen kann, denn es kommt ja noch die „sichere“ Milch.

Ein wichtiger Aspekt ist hier sicherlich auch die viele nächtliche Milch, die er in diesem Alter nicht mehr braucht.
Im Moment trinkt sich Ihr Schatz bevorzugt nachts satt und hat verständlicherweise tagsüber weniger Hunger und Bedarf. Phasenweise kann das einfach mal so ein. Angenehmer wäre es für alle dennoch, wenn sich das umdrehen ließe.
Dazu können Sie die Milch ausschleichen, also immer weniger Pulver anrühren und auch die Trinkmenge nach und nach reduzieren. Genau wie sie es schon gemacht haben. Das ist ein guter Weg die Kleinen von der Nachtflasche zu entwöhnen. Erfahrungsgemäß erhöht sich dann der Appetit am Tage. Das bedeutet bestimmt einige „unruhige Nächte“ für Sie. Das kann auch mal ein-zwei Wochen oder länger dauern. Geben Sie sich und dem Kleinen Zeit sich umzugewöhnen. Erzwingen lässt sich da sowieso nichts. Aber mit Geduld und Konsequenz klappt das bestimmt.

Es grüßt Sie herzlichst
Ihr HiPP Expertenteam
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